Die Astrophysik der Sonne

von S. Levent Oezkan

Am Anfang gab es Licht, Wasser und Materie

– Aus den Upanischaden

Am Anfang der Welt war alles aufgelöst - reiner Äther in einer Feinheit wie das Licht selbst. Dann, vor ca. 14 Milliarden Jahren, ereignete sich der Urknall, mit dem unsere Galaxie geboren wurde. Zehn Milliarden Jahren später formte sich die Sonne aus dieser Ursuppe, welche aus einer rotierenden Wolke aus Gas und feinstem Staub bestand. Zu dieser Zeit war der Weltraum noch kompakter und so konnten die vielen unzähligen Sonnen und Sterne entstehen. Die Sonne ist aber nur eine von ca. 200 Milliarden anderen Sternen in der Milchstraße, unserer Galaxis. Sie benötigt 211 Millionen Jahre um einmal Ihren Kreis in unserer Galaxie zu drehen! Sie selbst dreht sich in 25,4 Tagen einmal um sich selbst.
Die Sonne ist in unserem Sonnensystem aber die bei weitem größte Erscheinung und das massereichste Himmelsobjekt. Im Inneren der Sonne würden über 1,3 Millionen Erden passen.

Die große Masse der Sonne sorgt aber für sehr extreme Verhältnisse im Sonneninnern: bei einer Temperatur von 15 Millionen °C und einem Druck von 250 Milliarden Bar (zum Vergleich: 1 Bar ist der Druck der Erdatmosphäre auf Meereshöhe), kommt es zur Kernverschmelzung. Diese Kernreaktion bewirkt, daß Wasserstoff zu Helium verbrennt und große Mengen Energie freigesetzt werden. Die Energie der Kernschmelze wird an die Oberfläche getragen, wo sie als Licht und Hitze abstrahlt. Zu jeder Sekunde werden 700 Millionen Tonnen Wasserstoff in Helium umgewandelt. Bis die dabei freigesetzte Energie jedoch an die Oberfläche gelangt, vergehen eine Million Jahre.

99% der Gesamtmasse unseres Sonnensystems bestehen aus einem zentralen Körper, der Sonne, um den sich die neun Planeten Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto kreisen. Jeder dieser Planeten hat seine eigene Schwingung. Jeder Himmelskörper »schlingert« sich sozusagen durchs Weltall in einer »annähernd unendlichen« Spirale.

 

 

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