Die sieben kosmischen Prinzipien in der Theosophie

Im Winter 1908 wurde in Chicago ein kleines Buch veröffentlicht, in welchem die sieben hermetischen Prinzipien beschrieben wurden. Die Autorenschaft ist ungeklärt, da das Buch selbst als Urheber nur "drei Eingeweihte" angibt, hinter welchen aber Paul Foster Case, Michael Whitty und Mabel Collins vermutet werden.
In diesem Werk der hermetischen Lehre, dem Buch Kybalion, wurden die prinzipiellen Grundaussagen der Tabula Smaragdina dargestellt, was jedoch nicht die Verkündigung einer speziellen Lehre darstellt, sondern eher dem Leser und Schüler eine Darlegung der Wahrheit gibt, durch die er die erlernten hermetischen Philosophien miteinander in Einklang bringen kann.

Inhaltlich geht das Buch Kybalion davon aus, das diese esoterischen Lehren der Hermetik, Alchemie und Astrologie sich mit sieben Prinzipien des Kosmos beschreiben lassen und bilden damit ein Gesetz mit dem die Umwandlung mentaler Schwingungen in andere mentale Schwingungen ermöglicht wird.

Somit beschreiben diese sieben kosmischen Gesetze eher die geistige und weniger materielle Alchemie. Grundlage dieser Prinzipien sind aber die Tatsache, dass das "All" geistiger Natur ist und alles in diesem großen Geist gehalten wird, existiert und wieder zerfallen wird, was aus der Struktur der sieben "Prinzipien" hervorgeht.

  1. Das Prinzip der Geistigkeit
  2. Das Prinzip der Entsprechung
  3. Das Prinzip der Polarität
  4. Das Prinzip der Schwingung
  5. Das Prinzip des Rhythmus
  6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung (Kausalität)
  7. Das Prinzip der Geschlechtlichkeit

 

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