Gehirnwellen

von S. Levent Oezkan

Es gibt generell fünf Frequenzbänder, in denen das Gehirn arbeitet. Je nach Bewusstseinszustand, erzeugt unser Nervensystem im Gehirn intervallartige Impulse, die man Delta-, Theta-, Alpha-, Beta- und Gamma-Wellen nennt. Es gibt verschiedene Software-Programme, die ähnliche Wellenmuster erzeugen (meist gekoppelt mit wellenförmigem Rauschen), wobei sich die Gehirnwellen an diese Klangformen angleichen und damit besondere Bewusstseinszustände induziert werden.

  1. Delta-Wellen breiten sich sehr langsam über das Gehirn aus, zwischen etwa 0,1 bis 4 Hz (1 Hz, gesprochen Hertz, ist eine Schwinung bzw. Periode pro Sekunde, d. h. die Impulse einer Gehirnwelle breiten sich bei 1 Hz, einmal pro Sekunde über das Gehirn aus). Sie sind typisch für die traumlose Tiefschlafphase.

  2. Theta-Wellen befinden sich im Frequenzbereich zwischen 4 und 8 Hz und treten vermehrt bei Schläfrigkeit auf.

  3. Alpha-Wellen breiten Gehirnsignale im Frequenzbereich zwischen 8 und 13 Hz aus. Dies erfolgt bei entspannter Wachheit, wenn die Augen geschlossenen sind.

  4. Beta-Wellen sind zwischen 13 und 30 Hz im normalen Wachzustand.

  5. Gamma-Wellen sind Gehirnsignale die sich mit eine Frequenz von über 30 Hz pro Sekunde ausdehnen. Sie treten bei starker Konzentration und intensiven Lernprozessen (Lesen schwieriger Texte) auf.

Gamma-Wellen sind auch messbar bei Menschen die Tiefenmeditation durchführen. Jemand der richtig meditiert, kann sein Gehirn in einen Zustand höchster Empfänglichkeit und Aufmerksamkeit versetzen. Bei Experimenten mit buddhistischen Mönchen, die man bat in ihrer Meditation gezielt Mitgefühl zu erzeugen, begann das Gehirn harmonische EEGs zu produzieren, während Gehirnimpulse mit einem Rhythmus von 25–40 Hz entstanden.

 

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