Welchen Nutzen erfüllen magische Amulette?

von S. Levent Oezkan

Amulett - ewigeweisheit.de

Die Verwendung von Amuletten stammt aus einer Zeit, als die Menschen ihren spirituellen Segen noch im Animismus und der Magie zu finden hofften. Immer aber verwendete man diese Objekte in der Erwartung, dass sich die in ihnen enthaltenen Kräfte auf ihren Besitzer übertragen.

An unzähligen Orten fanden Archäologen Amulette und Talismane aus alter Zeit. Es scheint als hätten sich die Menschen Objekte geschaffen, um sich einerseits zu schützen und andererseits durch Amulette Einfluss auf die eigene Zukunft zu nehmen. Man hatte jede Menge Anlass sich zu beunruhigen. Tagsüber mühte man sich auf den Äckern ab, alle möglichen Verletzungen wollten kuriert und Krankheiten geheilt werden. Auch musste man sich vor feindlich gesinnten Zeitgenossen schützen. Immer schon gab es Männer und Frauen, die sich dem Dienst des Bösen verschrieben. Man fürchtete solche Schwarzmagier natürlich ebenso, wie jene unberechenbaren Raubtiere, die einem aus dem Gestrüpp auflauerten.

Vor allem die Nächte waren geprägt von Angst und Schrecken. Unbekannte Gefahren lauerten überall in der Dunkelheit. Wilde Tiere suchten nach Beute und umschlichen die Eingänge zu den von Menschen bewohnten Höhlen. Man schlief ein in Angst.

Wer nun ein Amulett bei sich trug, hoffte sich damit das Böse vom Halse halten zu können.

Der Böse Blick

Menschen schufen sich Amulette und Talismane, die ihnen Kraft beim Kinderzeugen, beim Kampf gegen sichtbare und unsichtbare Feinde helfen sollten. Doch auch das, was man den "Bösen Blick" blickt nennt, galt es durch Amulette abzuwehren. Im Orient findet sich dazu das Nazar-Amulett. Es soll den Träger vor unheilvollen Blick feindlich gesinnter Menschen schützen. Drum gleicht das Nazar-Amulett einem Auge, das quasi als Gegenzauber jeden Blick erwidert. Dem ähnelt auch die "Hand der Fatima" - einem wichtigen Schutz-Symbol des islamischen Kulturkreises, dass heute noch in unzähligen Varianten als Amulett verwendet wird.

Immer auch gab es Amulette zum Schutz von Frau, Kindern, Heim und Vieh, waren die Menschen in alter Zeit doch viel mehr auf einander angewiesen. Wilde Tiere rissen Vieh, Giftschlangen lauerten unter Felsen. Auch Unwetter waren gefürchtet, konnten sie doch das mühsam angebaute Getreide im Nu vernichten.

Hamsa: Hand der Fatima – ewigeweisheit.de

Die Hand der Fatima (auch: "Hamsa") ist eines der bedeutendsten Schutzamulette des Orients.

Die Alten Götter: Beschützer der Menschen

In vorzeitlichen Zivilisationen wusste man, dass die Welt Götter regierten. Diese höchstverehrten und gefürchteten Wesen, verwendeten Magie, um ihre Wunder zu vollbringen - in Himmel und Natur. Kaum verwunderlich, wenn darum auch Männer und Frauen versuchten, mit Hilfe magischer Kräfte ihre Probleme zu lösen und gefährliche Hindernisse im Leben aus dem Weg zu schaffen. Was den Göttern half, musste schließlich auch Menschen zur Hand gereichen. Auch aus diesem Grund schuf man Amulette. Man stellte sie gewiss auch im Andenken an die Ahnen und verehrten Gottwesen her, bildete sie nach und ritzte oder malte die Namen und Symbole der Götter, auf das zu bezaubernde Objekt.

Solch Wissen wurde über Generationen hinweg, vom Meister and den Schüler weitergegeben, auch wenn sich immer eigene, individuelle Aspekte mit einfügten. Man erhoffte sich durch das Anbringen von Amuletten die Zukunft zu beeinflussen – oder, anders gesagt: das Schicksal in gewünschte Bahnen zu lenken. So trug man Amulette auch im Bett, damit sich einem in den Träumen die Zukunft offenbarte.

Bei der Herstellung eines Amuletts ist zuerst das verwendete Material (Mineralien, organische Stoffe wie Haut, Horn oder Holz) von elementarer Bedeutung. Die darauf befindlichen Symbole, magischen Formeln oder die am Amulett angefügten Fetische, beschreiben dann quasi den Zweck des Amuletts. Natürlich spielen auch Zeit und Ort der Herstellung eine wichtige Rolle. Besondere Bedeutung aber kommt jener Person zu, die das Amulett schafft. Denn mit der charakteristischen Handlung seiner Herstellung, überträgt sich die Aura des Fertigers auf das Objekt. So etwas mag bei der Schaffung alltäglicher Produkte ganz nebensächlich sein; bei der Herstellung eines Amuletts aber, sind diese Faktoren tatsächlich von Belang.

Glauben muss eine Gewissheit sein

Der Name oder die Worte, die in einem Amulett eingezeichnet sind, dienen der Anrufung geistiger Wesen. Jedem Buchstaben entspricht ein bestimmter Schwingungszustand: er besitzt sowohl einen charakteristischen Klang, wie auch einen ihm zugehörigen Zahlenwert (Numerologie). Damit bildet ein Wort ein Schwingungsfeld, dass in sich natürlich geistige Gebilde assoziiert, die auch sogenannte Elementale erzeugt, die in mentaler Form bestehen. Je nach Art der Bedeutung, des Klanges und der Numerologie eines Wortes, fühlen sich von den damit erzeugten geistigen Formen, auch Menschen und Engel angezogen - auch dann, wenn ein Amulett Träger eines solchen Namens ist. Im positiven Falle, kann das Amulett dann als Helfer oder als Beschützer dienen.

All das aber ist nur wirksam, und wird seine magische Pflicht auch nur erfüllen, wenn sein Träger den notwendigen Glauben entwickelt. Nur in absoluter Gewissheit über seine Kraft, wird ein Amulett seinen Zweck erfüllen. Ansonsten bleibt es nur ein totes Stück Materie. Ein Psychologe würde hier vielleicht abwinken und von einem "Placebo-Effekt" sprechen. Auf lange Sicht aber, hilft auch die wirksamste Medizin nicht, wenn sie ein Mensch von einem gleichgültigen Arzt verschrieben bekommt. Dem "Patienten" fehlt dann der Glaube an die Genesung an sich. Das heißt, er kommt vielleicht bald wieder wegen einer anderen Angelegenheit, denn ihn drängt eine bestimmte Lebenseinstellung dazu.

Ist der Glaube eines Menschen aber stabil und hält er an den Symbolen, Worten oder Versen auf seinem Amulett fest, kann es für ihn seinen helfenden, bewahrenden oder heilenden Zweck erfüllen. Damit nämlich wird es zum spirituellen Träger einer vom Menschen geschaffenen Geistform.

Sicher wäre hier die Frage berechtigt, ob es überhaupt bestimmter Amulette bedarf, wenn sie nur dann an Kraft gewinnen, wenn ein Mensch auch tatsächlich an ihre Wirkung glaubt. Könnte man sich dann nicht einfach auf den Gedanken konzentrieren, der sich um einen bestimmten magischen Namen dreht? Die Antwort ist ganz klar: Ja!

Wir Menschen aber sind visuelle Wesen. Und so lassen sich Amulette als wirksame Utensilien verwenden, um die Bedeutung unseres Wunsches nach Schutz, Hilfe und Heilung, in unserer Erinnerung zu behalten. Was wir immer wieder lesen, prägt sich uns ein.

Art und Wesen eines Amuletts

Keiner kann genau sagen, welche tiefere Bedeutung dem Wort "Amulett" letztendlich zu Grunde liegt. Fest steht, dass sich seine Bedeutung änderte. Heute verwenden wir das Wort zur Bezeichnung eines besonderen Gegenstands, der in sich magische Kräfte trägt.

Die Menschen der Urzeit verwendeten Amulette, die aus natürlichen Materialien hergestellt waren. Insbesondere Form und Farbe waren da relevant. Alles das eine ungewöhnliche Tönung oder Beschaffenheit besaß, eignete sich gut. Alles neue oder unbekannte, wurde häufig zur Herstellung von Amuletten verwendet. Daran dürfte sich auch heute nichts geändert haben. Jedes Objekt, dass wir in die Hand nehmen können und was unsere Begeisterung hervorruft, eignet sich um daraus ein Amulett herzustellen. Vor allem natürliche Materialien wie Minerale, Zweige oder Teile einer Baumrinde, eignen sich sehr gut. Besondere Bedeutung erlangten irgendwann aber auch beschriebene Stoffe, Papier oder Metall. Auch die Kombination der genannten Materialien, eigneten sich ganz ausgezeichnet zur Herstellung von Amuletten.

Münze mit Sator-Quadrat – ewigeweisheit.de

Münzamulett aus dem Jahr 1570 (Antikensammlung, Schloss Skokloster, Schweden). Auf der einen Seite ist das berühmte Sator-Quadrat eingraviert: eine der verbreitetsten Zauberformeln des Abendlandes, die ihren Träger vor Seuchen und Unheil schützen sollte.
(Mynt - Skoklosters slott, von Miguel Herranz, CC BY-SA)

Münzamulette

Eine der wichtigsten und bereits sehr alten Formen von Amuletten bilden Münzen. Denn was sie von natürlich gewachsenen Materialien unterscheidet, ist, dass sich in Metall nicht nur auf jede nur erdenkliche Art prägen lässt. Münzen bleiben über Jahrtausende bestehen, sind sie doch verfertigt aus Edel- und Halbedelmetallen (Gold, Silber, Kupfer) oder Legierungen (Bronze, Messing, Stahl).

Bilder

Immer freuten sich Menschen über einen für sie persönlich wertvollen Besitz - etwas das man immer bei sich trug oder in sein Heim brachte, um es dort an besonderer Stelle abzulegen oder anzubringen. Wenn diese Zwecke in Urzeiten Amulette erfüllten, waren es im späteren Christentum manchmal auch die Ikonen der Heiligen.

Heute scheinen Fotos von Familienangehörigen und Freunden, diesen erhofften glückbringenden Zweck erfüllen zu sollen, um sich etwa das schöne Lächeln eines Menschen in Erinnerung zu rufen, wenn die Dinge einmal nicht so gut laufen, wie sie eigentlich sollten.

Zwei Hauptkategorien

Niemand weiß, welchen Zweck all jene Amulette erfüllten, die man zum Beispiel bei archäologischen Ausgrabungen fand. Schaut man sich aber die Vielzahl der Variationen gefundener Amulette an, lässt sich ausschließen, dass sie für jeden Zweck gedacht, geschweige denn geeignet waren.

Grundsätzlich aber lassen sich zwei Arten von Amuletten unterscheiden: Persönliche und Allgemeine.

Persönliche Amulette

Seit alter Zeit suchten Menschen in Amuletten ein Mittel, sich vor Krankheiten zu schützen. Man wollte damit die Naturkräfte des Körpers stärken und bewahren.

Als Zweites wären Amulette zur Stärkung der männlichen Potenz zu nennen. Schließlich entschied sie über die Fortpflanzung, und damit für den Bestand der eigenen Sippe. Natürlich gab es darum auch Amulette, die die Schwangere beschützen sollten, sie vor einer Fehlgeburt bewahren und die Geburtswehen erleichtern. Auch in der Stillzeit wurden Amulette verwendet.

Man trug, und trägt auch heute noch Amulette, zum Schutz vor verschiedenen Seuchen und Plagen, gegen die Pest, zur Bewahrung vor einem Sonnenstich, vor Blitzschlag, vor Überfällen durch wilde Tiere, vor Skorpionenstichen oder Schlangenbissen, zum Vermeiden von Wunden, die einem jemand im Kampf schlagen könnte, Amulette gegen Ertrinken, und so weiter.

Seefahrer trugen Amulette die sie vor Schiffbruch bewahren sollten. Bestimmt erfüllten einen ähnlichen Zweck tätowierte Anker von Seefahrern in jüngerer Zeit, einem Symbol von dem man sich schlicht versprach, wieder in einem Hafen anzulegen. Händler trugen Amulette bei sich, um sich auf dem Schwarzmarkt vor Betrügern und Unglück zu schützen. Ein Karawanenführer erhoffte sich vom Schutz seines Amuletts, dass seine Kamele und seine Esel, sicher von einem Ort zum anderen kamen.

Ein Bauer versteckte Amulette in seinem Acker oder hängte sie an Bäume, deren Äste über das Kornfeld ragten. Auch versah er die Stärksten unter seinem Vieh an Horn und Stirn mit besonderen Amuletten, im Glauben, damit Raubtiere abzuhalten.

Alles in Allem dienten persönliche Amulette immer dazu, einen vor dem Bösen Blick zu bewahren, den Einfluss böser Mächte abzuwenden, vor Krankheit und Versehrung zu schützen.

Allgemeine Amulette

Amulette wurden immer auch in die Fundamente beim Hausbau oder im Gemäuer verewigt. Das waren meist Münzen oder andere aus Metall verfertigte Gegenstände. Gewiss erinnern auch Richtfest-Bräuche an den Wunsch ein Bauwerk zu schützen. Dabei wird, auf dem neu errichteten Dachfirst, eine kleine, junge Fichte oder Birke angebracht, an der bunte Bänder wehen. Sie soll den Handwerkern beim Hausbau Glück und Segen bescheren. Um das Haus vor Unheil zu schützen, hing dort gelegentlich auch ein eiserner Drudenfuß: ein Pentagramm zum Schutz vor dem Bösen.

Dörfer und Gemeinden dienten Amulette ebenso zum Schutz, wieso man sie an Toren und Eingängen, oder an anderen wichtigen Orten platzierte.

Drudenfuß – ewigeweisheit.de

Drudenfuß am Torbogen eines alten Hauses. Das auf der Spitze stehende Pentagramm ist ein Symbol des Teufels. Wenn es jedoch an einem Gebäude angebracht wird, dient es quasi auch als Gegenmittel gegen das, wofür es eigentlich steht.

Übertragung geistiger Kräfte durch Amulette

Seit alter Zeit erhoffen sich Menschen, durch Amulette auf das eigene Schicksal Einfluss nehmen zu können. Der Träger eines Amuletts, mag es vielleicht küssen, wenn er ihm einen Erfolg zuschreibt. War dem aber nicht so, und ging es mit ihm bergab, entledigte er sich des Wunderdings und suchte nach einem neuen.

Natürlich kam es auch vor, dass Amulette verloren gingen oder besonders wertvolle Talismane gestohlen wurden. In solchen Fällen kam es vor, dass ihr Träger seine magischen Kräfte verlor und von einem Finder oder Dieb wegen seiner Macht einbehalten wurden. Wer sich also tatsächlich ein Amulett herstellt oder herstellen lassen will, sollte diese Eventualitäten durchaus ernst nehmen!

Similia Similibus Curentur: Ähnliches schützt vor Ähnlichem

Die Grundprinzipien der Homöopathie geben einige inspirative Ansätze bei der Herstellung eines Amuletts. Wie erwähnt, wurden Amulette nicht nur zum Schutz getragen, sondern erhoffte man sich vom Tragen solcher Wunderobjekte auch Heilung von Krankheiten. Jemandem der etwa an Gelbsucht litt, dem half ein gelb gefärbtes Amulett. Dazu verwendete man zum Beispiel gelbe Blüten, die in Wasser aufgeweicht waren, in dem gelbe Steine gewaschen wurden. Man trug rote Steine um Blutungen zu einzudämmen. Man glaubte also, dass eine Krankheit kuriert werden konnte, wegen der Ähnlichkeit der Farbe des Heil-Amuletts mit den Farberscheinungen der Symptome: Gelbes gegen Gelbsucht, Rotes gegen Blutungen und so weiter.

In alter Zeit verwendeten die Menschen Amulette auch dann, wenn sie eine bestimmte Form besaßen, die ihrem Schutzzweck entsprachen. Mit dem Zweig in Form einer Hand, weihte man Amulette, die die Hände ihres Trägers schützten oder ein Leiden seiner Hände kurieren sollten.

Träger der Willenskraft

Schon die Menschen der Urzeit schienen an spirituelle Einflüsse zu glauben. Nicht umsonst nämlich, befanden sich nur an bestimmten Orten Höhlenmalereien oder besondere Symbole, die einen Kraftort kennzeichneten.

Diese unsichtbaren, geistigen Kräfte, konnten durch belebte und unbelebte Dinge aufgenommen werden, was sie dann zu einem Amulett machten. Solch ein materielles Objekt ist dann nicht mehr nur träger Stoff, sondern birgt wirksame Kräfte in sich – das, was man im Okkultismus auch als "Egregor" bezeichnet. Es ist eine metaphysische Wesenheit, die sich aus besonderen Gedankengebilden zusammensetzt, die durch einen Meister darauf übertragen werden. Diese können von Einzelpersonen oder auch von ganzen Menschengruppen stammen. Man denke etwa an das wichtigste "Amulett" der Christenheit: das Kreuz.

Amulette können diese transzendente Kraft enthalten, die – unter anderem durch Leistungen und Taten – auf Menschen oder Naturphänomene übertragbar ist.

Zwar sind diese Krafteinflüsse nicht physisch, sondern übernatürlich, doch sie können sich dennoch äußern, als physische Kräfte oder als die besondere Vortrefflichkeit eines Menschen.

Bei der Auswahl des Trägermaterials, sollte wieder das obig angedeutete Simile-Prinzip der Homöopathie zur Hilfe genommen werden. Die alten Menschen etwa trugen besondere Fetische, die Krallen oder Zähne von Löwen enthielten. Damit glaubte man sich eben vor den selben Tieren zu schützen. Man versprach sich davon aber ebenso höhere Fähigkeiten und Kräfte. Dem Tragen von Adler-Federn, schrieb man hohe Schnelligkeit zu und auch die Sicht sollte sich damit schärfen. Amulette aus Schlangenleder sollten ihrem Träger die Schläue und Gerissenheit des Reptils verleihen.

Die in diesen Stoffen und Materialien geglaubten Kräfte, dienen auch heute noch Schamanen, Zauberern und Geistheilern in ihrer Arbeit. Diese Objekte verleihen ihrem Träger Kraft – etwas das sich jenseits natürlichen, menschlichen Vermögens abspielt.

Heilwirkungen der Kraft

Diese transzendente Kraft wirkt auch an Orten. Das können Orte des Schreckens oder Orte der Heilung sein. Da wäre natürlich die Quelle von Lourdes zu nennen, an die sich jährlich tausende Menschen begeben. Viele Wunderheilungen ereigneten sich dort in der Vergangheit.

Auch die Gräber der Propheten und Heiligen, das Christusgrab in Jerusalem und viele dieser Art an anderen Orten auf der Welt: dort wirkt eine Kraft, die auf die Anwesenden übergeht.

Wenn also besondere Gedankenformen, die sich um Objekte und Orte drehen, diesen Dingen eine eigenartige Kraft verleihen, so ist das auch einem Menschen möglich, der ein Amulett besitzt. Er kann es durch seine Gedanken sozusagen "aufladen". Doch wenn es sich um das Amulett eines anderen, vielleicht sogar schon verstorbenen Menschen handelt, können seine Geistformen noch immer darin gegenwärtig sein.

Wer ein Amulet zum Schutz oder einen Talisman als Glücksbringer verwenden möchte, sollte ihn sich selbst suchen oder anfertigen. Ein Amulett dass einem Menschen göttlichen Beistand in allen möglichen Lebenssituationen gewähren soll, darf nur von einer spirituell reinen Person verfertigt sein. In beiden Fällen aber wird das Amulett durch bestimmte Sprüche oder Gebete geweiht und gesegnet.

 

 

Diese Themen könnten Sie interessieren

In der Stille Glück ernten

Manche glauben, sie müssten ihren Mitmenschen Fleiß vorzeigen, Pflichterfüllung oder demonstrativen Stress inszenieren. Und wenn da niemand ist, der dieses Theater kommentiert, gibt man in Gedanken …

Weiterlesen ...

Johannes der Täufer - ewigeweisheit.de

Johannes der Täufer: Heiliger Schutzpatron der Freimaurer

Jährlich begehen die Freimaurer das Fest zu Ehren des Heiligen Johannes dem Täufer - dem Vorgänger Christi. Bewusst wählte man daher den 24. Juni - Johanni. Im Jahre 1717 wurde an diesem Tage, in …

Weiterlesen ...

Visionen - ewigeweisheit.de

Visionen zur Erfüllung unserer Wünsche

Jeden Tag sehen, lesen, hören und erfahren wir erfreuliche und weniger erfreuliche Dinge. Wir finden sie in unserem persönlichen Umfeld, auf der Straße oder lesen davon in Zeitungen ebenso wie sie …

Weiterlesen ...

 
Indianische Kunst - ewigeweisheit.de

Weisheit der amerikanischen Ureinwohner

In den Erzählungen der Indianer Nordamerikas liegt tiefe Weisheit. Ihr Wissen …

Weiterlesen ...

Windpferd Himori - ewigeweisheit.de

Über die sagenhafte Kosmologie der Tengri-Schamanen

Seine Reden begann der große Dschingis Khan stets mit dem Satz: "Auf Wunsch …

Weiterlesen ...

Vier Antworten auf die Frage: Wie finde ich meinen spirituellen Meister?

Immer wieder gibt es kleine Charaktere, die sich als große Meister ausgeben. …

Weiterlesen ...

Irminsul - ewigeweisheit.de

Irminsul: Sinnbild der Weltsäule

Die alten Sachsen verehrten als Heiligtum eine große Säule: Irminsul. …

Weiterlesen ...

Lehrbuch der Kabbala: Strukturprinzipien des Göttlichen

Johan von Kirschner

Das Wort Kabbala steht für das Empfangen einer Geheimlehre. Diese Lehre gründet auf der esoterischen Tradition der jüdischen Tora. Die Kabbala ist jedoch ein Einweihungsweg für Menschen jeden Glaubens. 

Ursprünge der kabbalistischen Tradition sind Jahrtausende alt und wurzeln im alten Ägypten und Babylon. Im Mittelalter wurden die mündlichen Äußerungen der historischen Kabbala-Meister niedergeschrieben. So entstand der esoterische Textkorpus dieser universalen Lehre. 

Neben ihren magischen Aspekten, ist die Kabbala eine zeitlose Weisheitslehre und ein esoterisches System zur Erkenntnis Gottes, der Natur und des Menschen. 

Mit diesem Buch wird ein Gesamtwerk der Kabbala vorgelegt. Es ist ein Kompendium der zentralen Gesichtspunkte der esoterischen Tradition im Judentum. Das theoretische Gedankengebäude, wie auch die magischen Methoden der Kabbala-Tradition, werden in diesem Buch ausführlich beschrieben. 

Blick ins Buch auf Amazon.de werfen >>

Lehrbuch der Numerologie: Zahlen als Schlüssel zur Seele

Johan von Kirschner

Die Numerologie ist eine praktische Methode zur Selbsterkenntnis.
Aus den Zahlen des Geburtstages und des Namens lassen sich unsere veranlagten Potentiale ablesen, die uns in unserer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen und uns zu Erfolg und Heilung führen können. Mit den in diesem Buch besprochenen intuitiven, numerologischen Verfahren, können wir unsere individuellen Charakterstärken besser erkennen und dadurch in unserem Beruf und im Privatleben zum Ausdruck bringen.

Coaches, Therapeuten und Heiler finden in diesem Buch wichtige numerologische Werkzeuge, um die seelischen und geistigen Möglichkeiten ihrer Klienten zu analysieren und ihnen damit bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu helfen.

Darüber hinaus ist dieses Buch ein geheimwissenschaftliches Nachschlagewerk – für alle, die sich für Zahlenmystik und esoterische Rechenkunst interessieren.

Blick ins Buch auf Amazon.de werfen >>

Der Weg der Einweihung

Johan von Kirschner

In den Großen Mysterien des Altertums wurden die Initianden in die Geheimnisse von Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt eingeweiht. Die Teilnehmer erfuhren dabei eine tiefgreifende Transformation. Sie starben in der Rolle ihres alten Lebens und wurden in ein neues Leben wiedergeboren. Aus dem Teilnehmer an den Mysterien wurde jemand, der vom Tode gekostet, die Angst davor für immer verloren hatte.

Unter Androhung der Todesstrafe waren die Eingeweihten dazu verpflichtet, über das darin erfahrene Wissen zu schweigen. So blieben die religiösen Lehren und Riten der Mysterien, Außenstehenden für immer unbekannt.

Dieses Buch lüftet die Schleier der alten Mysterientempel Ägyptens und Griechenlands, und gibt dem Leser die Chance selbst den Weg der Eingeweihten zu gehen. Es wird außerdem gezeigt, wie die alten Mysterienkulte vor 2.000 Jahren das junge Christentum beeinflusst haben könnten. Ist das Osterfest vielleicht die Fortsetzung dieser uralten Einweihungs-Riten?

Blick ins Buch werfen auf Amazon.de >>

Verraten Sie uns Ihren Beruf?

Vollkommen anonym >>

Je mehr wir über unsere Besucher wissen, desto optimaler unser Angebot!

Als Dankeschön:


Vesica Piscis und die Blume des Lebens
PDF - 10 Seiten - viele Grafiken