Sich über neue Horizonte erheben

von S. Levent Oezkan

Was die Raupe Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling.

- Laotze

Neue Horizonte - ewigeweisheit.de

Unsere Vertrautheit in die Dinge unseres Leben hat sich verändert: Heute berühren so viele Einflüsse was wir kennen und für gut befinden. Was davon aber können wir unser Eigen nennen? Positives wie Negatives wirbelt um uns und in uns. Der Wunsch nach Gleichmaß und Beständigkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung, in einer sich rasant verändernden Welt.

Jeder Mensch kann seinen Horizont erweitern, um das in sein Leben zu bringen was ihm Kraft gibt und womit er ein Vertrauen entwickeln kann.
Im Gegensatz zur Tier- und Pflanzenwelt haben wir Menschen die Freiheit unser Leben immer wieder zu verändern - und zwar von Grund auf.

Einstieg ins Innere

Wir alle entwickeln uns weiter. Neues und Ungewohntes kommt in unser Leben. Dann lösen sich vielleicht auch manche (schlechten) Angewohnheiten auf.

Wer bereits so weit ist, dürfte ein starkes, inneres Bedürfnis verspüren, seine Persönlichkeit besser kennenzulernen und sein inneres, spirituelles Selbst mit neuem Sinn zu bereichern.

Unser inneres Leben reicht tief. Es ist so gehaltvoll, dass wir es niemals ganz ergründen werden. Doch wozu auch: schon einen Teil dieser innersten, intuitiven Erkenntnisebenen unserer Seele zu entdecken: bereits das bereichert unser Leben. Damit können wir uns zu neuen Lebenszielen hin öffnen.

Oft beantworten sich die Fragen nach dem Sinn unseres Daseins und die Fragen, wie wir uns in Richtung unserer wahren Berufung fortentwickeln können, aus unserem Innern heraus.

Jene unter uns, die gläubige Menschen sind, neigen dazu ihre Gebete ins weite Außen zu richten, irgendwo hinaus in die Ferne des unendlichen Kosmos. Nur wenige wissen, dass wir in uns forschen sollten.

So weit wie wir glauben, in unseren Gebeten und Meditationen, in den Kosmos hinaus zu streben, ebenso tief und unergründlich ist auch unser Inneres.

Mag sein dass man das wissenschaftlich erklären könnte. Denn die benannte Tiefe ließe sich messen, in den inneren Teilen unseres körperlichen Daseins, wie Organen, Körperzellen, den Zellkernen, der darin enthaltenen Erbsubstanz, die sich aus Molekülen zusammensetzt, die aus Atomen bestehen, die wiederum einen Kern besitzen, der Nukleonen enthält, die sich aus sogenannten Quarks zusammensetzen, die erneut Rishons oder Strings formen - und so weiter.

Wer sich jedoch schon etwas länger mit den Prinzipien der esoterischen Wissenschaften und der Hermetik befasst hat, weis, dass die materielle Welt nur einen Teil unseres Daseins ausmacht. Das zweite Axiom der Smaragdtafel besagt, dass das Obere dem Unteren entspricht. Das gilt auch für die Tiefe dessen was wir als unendlichen Kosmos in uns entdecken können.

So weit wie wir mit den größten Teleskopen in ferne Galaxien schauen können, so kann sich der spirituell Erwachte auch in sein innerstes Wesen versenken, um darin nach dem lichtvollen Wesenskern zu schauen, den einen göttlichen Funken umgibt.

Wenn es darum geht unser Leben zu verändern, so erfolgt das zuerst einmal von Innen heraus. Es fließt vom verborgenen Zentrum unseres wahren Wesenskerns in die Welt, wie aus einem Füllhorn. Alles im Außen muss sich unserem inneren Streben angleichen. Und das geschieht wie von selbst, eben so, wie auch ein Spiegel unser Äußeres wie von selbst reflekitiert.

Unser Inneres ist ein unerschöpflicher Quell, der entdeckt werden will.
Alles was es dazu bedarf ist der Wunsch sich weiterzuentwickeln. 

Werkzeuge auf dem Weg

Um diesen inneren Weg aber auch tatsächlich anzutreten, gibt es ganz treffliche Werkzeuge. Die Kenntnis solcher Instrumentarien und Methoden, reichen zurück bis in die Zeit, als sich vor etwa 12000 Jahren eine neue Weltzivilisation gründete, die sich über Jahrtausende zu dem entwickelte, was die sesshafte Menschheit heute lebt und erfährt.

Doch all dieses Wissen, diese Methoden auf dem Lebensweg, sind eigentlich so alt wie die Menschheit selbst. Sie gründen auf ewig gültigen Weisheiten, die jeder von uns bereits in sich trägt. Besonders das, was manche als unnötigen Ballast bezeichnen, das was uns zu schaffen macht, ist dabei von nicht unbedeutender Wichtigkeit.

Heute beschäftigen unser Bewusstsein unzählige, jedoch nur kurzweilige Betätigungen. Mit abgeknicktem Kopf, durchwuseln wir ständig wiederkehrende Neuigkeiten auf unserem "Smartphone". Nicht selten aber fühlen sich manche überfordert, ständig auf dem neuesten Stand sein zu müssen. Unzählige Dinge im Außen fordern unsere Aufmerksamkeit, beanspruchen sehr viel unserer inneren Kraft, während wir uns mit einer Masse unzähliger Banalitäten abmühen.

Jeder Mensch ist einzigartig

Was letztendlich ins Gewicht fällt, ist natürlich bei jedem von uns anders. Denn jeder ist einzigartig. Das ist ein Bewusstsein, dass wir nicht vernachlässigen dürfen. Es ist die Hauptsache unseres Daseins und Grundvoraussetzung für ein gutes Miteinander.

Aus diesem Grund ist es von Belang, dass wir wesentlich leben - unsere Essenz erheben über unsere Existenz auf Erden hinaus. Diese essentielle Wesentlichkeit gilt es zu suchen, zu finden und zu erkennen, als die Hauptsache unseres Daseins.

 

 

Urheimat Arktis: Wahrheit oder Wahn?

Johan von Kirschner

Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, wo die indoeuropäische Kultur ihren Ursprung nahm. Ihre Nachkommen aber bilden heute eine Zivilisation, die sich mehr als 10000 Kilometer über die Nordhalbkugel unserer Erde erstreckt. Kamen die Vorfahren dieser Kultur vielleicht aus dem hohen Norden?

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