Mars und Mond blutrot

von S. Levent Oezkan

Unser Nachbar - der Planet Mars: Heute ist er so nah wie schon lange nicht mehr. Auch in den kommenden Nächten noch, ist unser roter Himmelsbewohner sehr gut zu erkennen. Vorausgesetzt natürlich, der Himmel ist klar.

Nicht nur Astronomen: auch Sterndeuter und Astrologen dürften interessiert sein.

Lange bevor Uranus, Neptun und Pluto als Planeten identifiziert waren, kannte man 5 Planeten, die mit Sonne und Mond zu den 7 klassischen Himmelskörpern zählten.

Besonders für Alchemisten, war jene Siebenheit bedeutsam. Sie nämlich lehrten, dass jedem der 7 Planeten, ein esoterische Zahl sowie eines der 7 klassischen Metalle entspricht:

  • Die 6 der Sonne strahlt golden,
  • die 9 des Mondes glänzt silbern,
  • die 5 des Mars rötelt eisern,
  • Merkurs 8 ist quecksilbrig,
  • Jupiters 4 zinnern, und
  • die 3 des trägen Saturn ist schwer wie Blei

Wem unter den Alchemisten gelang, in seine Retorte ein mikrokosmisches Sinnbild des Himmelskreises zu projizieren, der bündelte quasi die Wellen der Saturn-Ringe in das Kraftfeld der Sonne. Er kochte "Blei und Blei zu Gold", beschwor aus "3 und 3 gleich 6" und fand dabei den Stein der Weisen.

Was aber hat das mit dem Mars zu tun?

Rote Sterne

Bei klarem Himmel kann man den Mars selbst mit bloßem Auge ausfindig machen. Denn unser roter Nachbarplanet, besitzt seine rötliche Färbung aus einem interessanten Grund:
Ihn bedeckt eine Wüste aus Eisen-Oxid - "rotem Rost". Eigenartig darum, dass man seit dem Altertum dem Mars das Eisen zuschrieb.

Das Licht des Mars galt den alten Römern als Zeichen ihres Kriegsgottes. Und auch hier spielt ja das Eisen eine zentrale Rolle, denn seit dem 5. Jhd. v. Chr. stellte man bekanntlich aus Eisen den Stahl für Schwerter und andere Waffen her. Kein Krieg ohne Eisen.

Die Zahl 5, die, wie oben gezeigt, dem Mars entspricht, taucht auch wieder auf im Pentagon - nach dessen Maßgabe man ja die Architektur des Hauptsitzes des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums entwickelte.

Auch das Blut hat seine rote Farbe wegen des in ihm gelösten Eisen.

Worauf will ich hinaus?

Alle Astrologie-Interessierten, haben sich vielleicht gefragt, ob es mit der totalen Mondfinsternis am vergangenen Freitag-Abend, mehr auf sich hatte, als nur ein romantisches Himmelsspektakel zu sein.

An diesem Abend ereignete sich eine Mond-Sonne-Opposition und eine Mond-Mars-Konjunktion. Außerdem deutete auch die chaldäische Numerologie des Tages auf den Mond hin - das heißt, auf die Zahl 9:

27 + 7 + 2018 = 2052
2 + 0 + 5 + 2 = 9

Die Sonne stand an dem Tag in Löwe, Mond und Mars in Wassermann.

Astrologisch-Numerologische Deutung

An diesem Tag ging es um die Gefühlswelt. Die 9 der Tagesnumerologie unterstreicht das noch einmal, denn es war ja zweifelsohne ein Mond-Tag. Außerdem ergibt eine Sonne-Mond-Opposition, die ja immer an Vollmond herrscht. Sie steht für Unsicherheit darüber, ob man aktiv werden oder doch lieber abwarten sollte. Ein Spannungsverhältnis also. Der Intellekt kommt da ins Wanken, die Entscheidungsfähigkeit nimmt ab, was zur Folge hat, dass sich jemand einem höheren Risiko aussetzt, falsche Entscheidungen zu treffen.
Besonders heikel ist hier die Mond-Mars-Konjunktion. Sie könnte als ein wahrer Ausbruch der Gefühle gedeutet werden. Dem fügt das Sonnenzeichen Löwe noch seine eigene Note hinzu.

In alter Zeit fürchtete man Finsternisse als Vorboten schlimmer Ereignisse. Mondfinsternisse wurden dabei mit Hungersnöten und Naturkatastrophen in Verbindung gebracht, etwas das besonders das Volk betraf. Sonnenfinsternisse galten hingegen als Vorzeichen für schwierige Zeiten der Herrscherklasse und ihres Landes.

Haben Sie eine andere Deutung parat?

Schicken Sie sie mir bitte an philo@ewigeweisheit.de.

 

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