Meditieren in Dunkelheit

von S. Levent Oezkan

Zur Mitternacht steh ich auf, dir zu danken.

- Aus Pslam 119

Die Mitglieder eigentlich aller esoterischen Geistesschulen und religiösen Orden, meditieren und beten in Dunkelheit. Nicht zufällig stehen Nonnen und Mönche mitten in der Nacht auf, um Ihre Gebete an Gott zu richten. Auch Sufis verdunkeln den Raum, in dem sie ihr gemeinsames Gottgedenken (Dhikr) verrichten.

Es hatte seine Gründe, wieso vor 2000 Jahren die Großen Mysterien von Eleusis, immer zur Tagundnachtgleiche im September (Herbstanfang) stattfanden - nämlich dann, wenn die Stunden der Dunkelheit beginnen zu überwiegen, die hellen Stunden des Tages abnehmen.

Abstieg in die Unterwelt

Der Tag des Heiligen Michaels (29. September) liegt nur eine Woche nach dem Herbstanfang und dieser Erzengel warf den Teufel in die Finsternis der Unterwelt.

Besonders in der Dunkelheit von Grotten und Höhlen, erfolgten Einweihungen in die Mysterien der Natur und des Lebens. Man denke etwa an die vielen Höhlen in den Pyrenäen, in denen die Katharer ihre Initiationsrituale abhielten.
Auch die Urzeitjäger hielten ihre Rituale ab, in der Dunkelheit einer irdischen Unterwelt. Das zeigen die alten Höhlenmalereien, wie etwa im französischen Lascaux.

Immer wirkt ein Abstieg in die Dunkelheit, wie eine Initiation in die Geheimnisse des Verborgenen. Das gilt im Übrigen auch für unseren Lebenslauf: wer die finstersten Phasen in seinem Leben durchstanden hat, geht daraus mit Weisheit hervor - ist eine Erfahrene, ein Erfahrener, ein Wissender geworden.

 

Urheimat Arktis: Wahrheit oder Wahn?

Johan von Kirschner

Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, wo die indoeuropäische Kultur ihren Ursprung nahm. Ihre Nachkommen aber bilden heute eine Zivilisation, die sich mehr als 10000 Kilometer über die Nordhalbkugel unserer Erde erstreckt. Kamen die Vorfahren dieser Kultur vielleicht aus dem hohen Norden?

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