Die Symbolik der Tarot-Arkana: Wegmarken auf dem Lebenspfad

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Online-Seminar mit Johan von Kirschner

14.-16. Mai und 21.-23. Mai: --- ausgebucht ---
4.-6. Juni und 11.-13. Juni: noch 3 freie Plätze

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Termine und Preise auf Seiten 5 und 7

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Insula Atlantis - ewigeweisheit.de

Einleitung

Wie der griechische Philosoph Platon in seinem Spätwerk beschrieb, existierte einst ein mythisches Königreich, weit westlich der Straße von Gibraltar: Das legendäre Atlantis – die Insel des titanischen Gottes Atlas, inmitten des Atlantik, besiedelt von einer auserwählten Bruderschaft Eingeweihter.

Unter ihnen, so der Mythos, weilte auch der Verfasser der sagenhaften Smaragd-Tafel: Die legendäre Gestalt des Hermes Trismegistos. Dieser verkündete, dass eine große Katastrophe bevorstehe: Die Sintflut – wovon das Alte Testament ebenso berichtet, wie auch der berühmte Apollodor von Athen in seinen Schriften. Hermes Trismegistos und seine Gefolgschaft aber sollten den Untergang der Atlantis überleben.

Sie kamen schließlich nach Ägypten und mit ihnen 22 geheimnisvolle Bildsymbole. All das aber ereignete sich noch vor dem Bau der Großen Pyramiden zu Gizeh. So will es die Legende.

Doch ganz gleich, ob das nur ein Märchen oder eine wahre Geschichte ist: Die 22 Bilder, von denen die Rede war, besitzen einen universalen Charakter. Sie stellen die grundlegenden Archetypen dar, denen manch ein Mensch in seinem Leben begegnet – andere sie aber niemals zu Gesicht bekommen, geschweige denn von ihrer wahren, inneren Bedeutung erfahren.

Kultbau des Schöpfergottes

Vor sehr langer Zeit hatte man im ägyptischen Memphis ein Heiligtum erbaut: den Hut-Ka-Ptah – »Tempel des Ka des Ptah«, ein Titel der dem Land am Nil seinen Namen gab: »Ägyp­ten«.

Hier soll Hermes Trismegistos, in darin befindlichen Felsblöcken, die eben erwähnten 22 Bildsymbole dauerhaft integriert haben. Es handelte sich vermutlich um einen langen Gang, der nur seiner Priesterschaft zugänglich war, vom Licht der Außenwelt verborgen. Sie dienten als okkulte Sinnbilder, wonach der Eingeweihte sein innerstes Leben hin orientieren konnte. Sie glichen einem übernatürlichen Leitfaden, worauf die Priester des Hermes Trismegistos Ihre Lebensführung abstimmten.

Mit dem Untergang von Memphis aber verschwand dieser Tempel und mit ihm auch das, was sich darin befand. Überliefert aber blieben die darin gezeigten 22 Bildsymbole des Großen Arkanums.

Heute weiß niemand mehr, wie und wo genau, diese sagenhaften Bilder nach so langer Zeit wieder auftauchten. Fest steht jedoch, dass sie für die Kulturentwicklung im Westen, durchaus eine wichtige Rolle einnehmen sollten – sowohl in der Welt des Sakralen, wie auch in der Welt des Profanen.

Der Narr - Wandbild Memphis - ewigeweisheit.de

22 Bildnisse in den Tempelhallen des alten Hut-Ka-Ptah

Wer den Weg der Einweihung bereit war zu gehen, den führte die Priesterschaft durch den Tempelgang des Hut-Ka-Ptah. Dort sah er diese uralten 22 Bilder an den Wänden, als große Meißelung in Stein verewigt.

Jedes dieser Wandbilder stellte eine Etappe auf dem Weg der Einweihung dar, in dem der Hohepriester dem Selbst des Novizen zur Bewusstwerdung verhalf. Dabei wurde er zu jemandem, der jetzt bereit war, alles aus seinem bisher gewesenen Leben, für immer hinter sich zu lassen.

Metaphorisch gesprochen, wurde seine Seele dabei zu etwas Unbeschriebenem, empfänglich für die Zeichen eines Neuanfangs. Gleich einem unbehauenen Stein, erhielt das selbst bewusst gewordene Ich des Novizen, damit seine eigentliche Form und Prägung: Etwas das nicht allein nur ihm, sondern auch seinen Mitmenschen zur Hilfe gereichte.

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