Interview mit Claudia Trauth: Heilerin, Rückführungstherapeutin, Kinesiologin, Freigeist

von S. Levent Oezkan

Claudia Trauth - ewigeweisheit.de Claudia Trauth - ewigeweisheit.de

Warum wird ein Mensch krank?

Geht man davon aus, dass Gesundheitsstörungen (ich bevorzuge dieses Wort statt Krankheiten) allein physischen Ursprungs sind (z. B. eine Wunde nach einem Unfall), so hieße das, den Menschen von seinen beiden anderen Körpern zu trennen. Doch wir bestehen nun mal aus drei Körpern – der physische, geistige und seelische Körper, und die lassen sich keinesfalls voneinander trennen! Gedanken und Emotionen lassen sich an unserem Körper ablesen, wie z. B. es beschleunigt sich unser Herzrhythmus, wenn wir Angst haben oder bestimmte Gefühle erleben oder wir bekommen Fieber, wenn wir erkältet sind (metaphysische Bedeutung: kalt zu sich selbst sein).

Die häufigsten Krankheits-UR-Sachen können sein:

  • „negative“ Haltungen (Über-Zeugungen, Glaubenssätze usw.)
  • „negative“ Emotionen (Hass, Rache u.a.)
  • Schuldgefühle
  • Durch eine Krankheit die Aufmerksamkeit anderer auf sich zu lenken (aufgehört, sich selbst zu lieben)

Die Übermacht unseres Ichs/Egos (bestimmt das Ego unser Leben, so können wir nicht sein wie wir wollen, wir verbauen uns unsere innersten Wünsche selbst und blockieren somit den Körperteil/Organ, durch den diese Wünsche zum Ausdruck gelangen können/wollen.

 

Gibt es noch andere Gründe?

Ja! Immer deutlicher dürfen wir erkennen, dass alles mit allem und jeder mit jedem vernetzt ist. Dies betrifft im Besonderen Familienmitglieder. In Familien ist die Vernetzung so stark, dass Familien wie eigenständige Lebewesen betrachtet werden können – also das Kraftfeld Familie. Woran kann man erkennen, dass das Familien-Kraftfeld eine entscheidende Rolle spielt?

  • Wenn es in der Familie ähnliche Krankheiten, Ängste oder Schicksale gibt
  • Wenn sich Bestimmtes über Generationen wiederholt

Und dann gibt es noch hinter der grobstofflichen Ebene feinstoffliche Ebenen und Wesen, welche einen wesentlichen Einfluss auf unser Leben und unsere Gesundheit haben. Ich werde oft von seelisch oder körperlich leidenden Menschen gerufen um nachzusehen, was bei ihnen oder in ihrem Haus los ist:

  • Menschen, die von verstorbenen Angehörigen belästigt werden
  • Kinder, die Angst haben, weil Geister umgehen
  • Menschen, die durch negatives Denken Dämonen kreieren
  • Uvm.

 

Wer kann wirklich helfen?

Um einen Heilungsprozess in Gang zu setzen ist es unausweichlich, sich anderen zu öffnen, sich gegenüber sich selbst zu öffnen und sich in erster Linie für Veränderungen und gegenüber der Liebe zu öffnen. Da jeder Mensch individuell ist, gibt es in der Tat viele verschiedene Ansätze, um eine optimale Gesundheit zu erreichen, die alle ihre Bedeutung haben. Wichtig ist, selbst zu verstehen was ich erlebe, und mir dabei von anderen auf deren jeweiligen Fachgebiet helfen zu lassen.

 

Vor 15 Jahren war der Begriff »Geistheiler« mal wieder in aller Munde.
Und heute?

Geistiges, energetisches Heilen ist eine uralte und dennoch moderne Heilmethode und bietet sich für ganzheitlich denkende und an ihrer Entwicklung interessierten Menschen an – zu allen Zeiten.

 

Gibt es unheilbare Krankheiten?

Alle Beschwerden und jede Krankheit lassen sich heilen, wenn ich zu Veränderungen bereit bin und einen neuen und positiven Blick auf jede Situation richte die ich erlebe – und mag es noch so schwer sein!

 

Krankheit als Weg?

Mir gefällt gut die Aussage von Rüdiger Dahlke, der sagt: hat ein Mensch einmal den Unterschied zwischen Krankheit und Symptom begriffen, so ändert sich schlagartig seine Grundhaltung und sein Umgang mit Krankheit. Er betrachtet nicht länger das Symptom als seinen großen Feind, dessen Bekämpfung und Vernichtung sein höchstes Ziel ist, sondern entdeckt im Symptom einen Partner, der ihm helfen kann, das ihm Fehlende zu finden und so das eigentliche Kranksein zu überwinden. Jetzt wird das Symptom zu einer Art Lehrer, der hilft, uns um unsere eigene Entwicklung und Bewusstwerdung zu kümmern, und der auch viel Strenge und Härte zeigen kann, wenn wir dieses, unser oberstes Gesetz missachten. Krankheit kennt nur ein Ziel: uns heil werden zu lassen.

 

Frauenkrankheiten und Männerkrankheiten: Welche grundsätzlichen Unterschiede gibt es?

Männer und Frauen sind grundsätzlich verschieden, ganz abgesehen von der metaphysischen Ursache für eine Gesundheitsstörung, und das ist inzwischen auch wissenschaftlich erwiesen.

Ein mythologischer Aspekt: Die Menses symbolisiert die Verletzung der zerrissenen Einheit von Mann und Frau. In der griechischen Mythologie wird diese Einheit als Kugel beschrieben, die in Mann und Frau geteilt wurde. Die Aufgabe sich wieder zu finden, ist mit schmerzhaften Erfahrungen verbunden, die sich z. B. im Ablauf der Menses und im Menstruationsschmerz der Frau zeigen. Die Erfahrungsmuster von Männern und Frauen sind gewöhnlich sehr unterschiedlich, sodass es im Kontakt miteinander zu Verletzungen und Missverständnissen kommt.

 

Haben Krankheiten auch, was sich vielleicht als Vorteil bewerten ließe?

Die Tatsache, dass wir die Ursache eines Leidens „aufdecken“, bringt uns dazu uns loszulösen und somit aus der „Opferhaltung“ zu kommen – in dem Sinne, in dem wir eine Krankheit positiv betrachten und uns somit von dem negativen Einfluss befreien.

 

Gibt es immer Beweggründe, auch wieder gesund werden zu wollen?

Wir sollten uns glücklich schätzen, wenn wir die Ursache unserer Leiden wissen, denn dann stellen sich fast zwingend die wichtigsten Fragen des Lebens:

  • Wer bin ich?
  • Was ist der Sinn meines Lebens?
  • Wo komme ich her?
  • Wo gehe ich hin?

 

Was können wir von Krankheiten lernen?

Jede Krankheit hat einen Sinn und ein Ziel! Wichtig ist, dass Muster bzw. die WIRKLICHE URSACHE dahinter zu erkennen, und dafür muss die seelische Ebene unbedingt beachtet und bearbeitet werden!

 

Krankheit erleben und die dabei gemachten Erfahrungen: Lassen sie sich nutzbar machen für einen selbst und auch für andere?

Krankheiten zu erleben bedeutet immer eine persönliche Entwicklung bzw. sich im weiteren Sinne seiner geistigen Entwicklung bewusst zu werden. Und dann tut sich vage die Erkenntnis auf, dass sich alle Krankheiten als Mangel an Liebe erklären lassen. Liebe sei die einzige Heilkundige, heißt es. In der Tat kann die Liebe Türen auftun, damit Heilung stattfinden kann – diese Erfahrung verändert nicht nur mich als Betroffenen, und nicht nur das gesamte Umfeld, sondern das gesamte Universum!

Wahre Therapie ist eine Tat der Liebe, und die muss gefühlt werden!

 

Führt eine Krankheit manchmal auf einen neuen Lebensweg?

Immer!

 

Webseite von Claudia Trauth:

www.energiezentrum-kandel.de