Die archaische Bewusstseinsstruktur

von S. Levent Oezkan

Archaische Zeit - ewigeweisheit.de

Die Menschen der Urzeit, vor etwa 50.000 Jahren, schliefen ohne zu träumen. Ihre Seelen waren noch unerwacht, fern von dem was man heute unter Bewusstsein versteht. Träume sind Manifestationsformen des Seelischen. In alter Zeit aber war der Mensch sich seiner Identität noch nicht bewusst und kannte darum auch kein personelles Gegenüber.

Das war in der archaische Zeit, der Zeit der Ursprünge (»archaisch« vom griechischen »arché«, Anfang, Ursprung). Es war die Anfangsphase der Menschheitsentwicklung, wo weder Raum- noch Zeitvorstellungen als solche existierten. Der Mensch fühlte sich da noch verbunden mit dem Kosmos, fühlte sich mit ihm eins. Vorstellungen von Dimensionalität der Welt kannte er noch nicht. Seine Seele war zu dieser Zeit also Teil seiner Ununterschiedenheit und Einheit mit der ihn umgebenden natürlichen Welt. So kannte er, als Angehöriger der archaischen Kultur, weder eine Trennung von Himmel und Erde, noch von der Welt und sich selbst.

Seine Seele brauchte also noch keinen Zweck erfüllen, denn er lebte allein für die Gemeinschaft, in der die Seelenentwicklung erst viel später einsetzte, als sich der Mensch zu individualisieren begann, zur Person wurde (man beachte hier den Ursprung des Wortes »Person« aus dem griechischen persona: die Maske).

Was man als Seele bezeichnet aber war schon immer in jedem Menschen veranlagt, doch eher als etwas, das man vielleicht als Gruppenseele beschreiben könnte: ein Bewusstsein vollkommener Einheit mit der Gemeinschaft und dem All der Welt.

Der Grund dass die Menschen damals nicht träumten ist einfach: Voraussetzung zu träumen ist ein Individualbewusstsein. Und so ein Bewusstsein lässt sich eben herauslösen aus dem kollektiven Unbewussten, denn es benötigt als solches die Traumphase zur Reflexion, das heißt zur transformierten Wandlung gemachter Erfahrungen auf einer am Wachbewusstsein gemessenen anderen, wohl höheren Ebene.

Träume dienen bekanntlich in erster Linie der Verarbeitung der vom Selbst gemachten Erlebnisse. Das heißt, als die Menschen noch in der Kollektivität verflochten waren, sich noch eins mit ihren Mitmenschen und der Natur empfanden, hätte die Rolle der Seele, als quasi spirituelle Traumsubstanz, einfach noch keinen Zweck erfüllt. Erst als der Mensch begann sich seiner selbst bewusst zu werden und dabei ein Außen von sich getrennt erfuhr, fing er auch damit an das ihm Zugängliche, im Erfahren seines Inneren erfassen zu wollen.

Als die Seele schließlich aus der Traumlosigkeit erwacht war, sollte der Mensch beginnen sein Selbst in der Welt zu erkennen. Damit entwickelte er einen Bezug zu etwas außer ihm Befindlichem, auf das er Einfluss zu nehmen suchte, durch sein Handeln – sein Machen.

 

Urheimat Arktis: Wahrheit oder Wahn?

Johan von Kirschner

Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, wo die indoeuropäische Kultur ihren Ursprung nahm. Ihre Nachkommen aber bilden heute eine Zivilisation, die sich mehr als 10000 Kilometer über die Nordhalbkugel unserer Erde erstreckt. Kamen die Vorfahren dieser Kultur vielleicht aus dem hohen Norden?

Blick ins Buch werfen auf Amazon.de >>

Lehrbuch der esoterischen Erdkunde: Das spirituelle Wesen unserer Erde

Johan von Kirschner

Die esoterische Erdkunde befasst sich mit dem spirituellen Wesen unserer Erde und dem auf ihr beheimateten, intelligenten Leben.
In diesem Buch werden mit der universalen Sprache der heiligen Geometrie, die inneren Gesetze unseres Planeten, die esoterische Mineralogie und die Heilkräfte der Steine besprochen.

Der alte Stierkult, Schlangenkult und die Religion der großen Mutter, sind ebenso wichtige Themen dieses Buches. Es wird gezeigt, dass der Ursprung unserer Schrift in der Ur-Religion der Erdgöttin wurzelt.
In einem Kapitel über die esoterische Bedeutung der Symbole, widmet sich der Autor insbesondere dem Geheimnis des Labyrinths und dem damit zusammenhängenden mystischen Wesen unserer Inkarnation.

In drei Kapiteln über Geomantie und Radiästhesie, werden die subtilen Kräfte unseres Planeten erklärt und wie dieses Wissen in den Zeremonien der Jahresfeste praktisch angewendet wird.

Es werden Antworten auf Fragen gegeben, die sich mit der Existenz des Kontinents Atlantis, dem Wesen der nachsintflutlichen Zivilisation, den geheimnisvollen Urmenschen Irlands und dem Mythos der Insel Thule beschäftigen.

Blick ins Buch werfen auf Amazon.de >>

Der Weg der Einweihung

Johan von Kirschner

In den Großen Mysterien des Altertums wurden die Initianden in die Geheimnisse von Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt eingeweiht. Die Teilnehmer erfuhren dabei eine tiefgreifende Transformation. Sie starben in der Rolle ihres alten Lebens und wurden in ein neues Leben wiedergeboren. Aus dem Teilnehmer an den Mysterien wurde jemand, der vom Tode gekostet, die Angst davor für immer verloren hatte.

Unter Androhung der Todesstrafe waren die Eingeweihten dazu verpflichtet, über das darin erfahrene Wissen zu schweigen. So blieben die religiösen Lehren und Riten der Mysterien, Außenstehenden für immer unbekannt.

Dieses Buch lüftet die Schleier der alten Mysterientempel Ägyptens und Griechenlands, und gibt dem Leser die Chance selbst den Weg der Eingeweihten zu gehen. Es wird außerdem gezeigt, wie die alten Mysterienkulte vor 2.000 Jahren das junge Christentum beeinflusst haben könnten. Ist das Osterfest vielleicht die Fortsetzung dieser uralten Einweihungs-Riten?

Blick ins Buch werfen auf Amazon.de >>