Magische Wunderkräfte aus der Traumwelt

In alter Zeit schon gab es besondere Seher und Heiler, die in ihrer sagenhaften Art fdazu fähig waren, über eine vierte Bewusstseinsform, Dimensionen der Realität zu betreten, von wo aus ihnen alles möglich war.

Sie vermochten Wunder zu vollbringen oder an verschiedenen Orten gleichzeitig zu erscheinen. Die magische Dimension die sich Ihnen dabei über ihr esoterisches Wissen und ein damit aktiviertes besonderes Bewusstsein eröffnete, ermächtigte sie Veränderungen auch in der raumzeitlich-physischen Welt auszulösen.

Diese Fähigkeit lies sie natürliche Energien und materielle Formen manipulieren, so dass sie dabei auch Heilungen bei Menschen vollbrachten, die bereits todkrank waren.

Nun gab es damals Menschen, die man die „Theurgen“ nannte. Sie konnten göttliche Werke vollbringen, indem sie mit ritueller Magie übernatürliche Einflüsse bewirkten. Doch jene besagten Heiler von denen wir hier sprechen, besaßen andere Fähigkeiten. Denn sie waren „Thaumaturgen“, (griech. für „Wunderwirkende“), die dieBedeutung und Anwendung okkult-magischer Prinzipien kannten, mit denen sie wirklich greifbare und direkt beobachtbare Erscheinungen aus sich selbst heraus vollbringen konnten. „Sie kannten eine weitere Ebene des Bewusstseins, die jenseits aller Riten ihnen Zugang verschaffte, zu Energien aus einer anderen Welt.

Wie aber eröffneten sie die Pforten in diese andere Dimension des Bewusstseins?

Heilung im Schlaf

Überall auf der Welt begaben sich In alter Zeit Hilfesuchende und Kranke zu einer heiligen Stätte, um etwa in einem dort befindlichen Tempel oder vielleicht auch verborgenen Grotte einen sogenannten „Tempelschlaf“ zu vollziehen..

In dieser religiösen Praxis übernachteten sie in Kultbehausungen, die zum Beispiel im Alten Griechenland dem Sohn des Apollon, dem Heilergott Asklepios geweiht waren. Dabei erfuhren sie tatsächliche Heilungen oder ein göttlich inspiriertes Traumgesicht, dass sie durchleben ließ, was sich dann tatsächlich in der Wachwelt als Heilung vollziehen sollte.

 

Asklepios: Gott der Heilung im Alten Griechenland

 

Doch war das etwas, dass sich auf der oben angedeuteten Ebene des Bewusstseins vollzog, die jenseits der Raumzeit stattfand, so dass der dabei nächtlich erlebte Schlaf und das Ereignis der Heilung am Tage, auf eine unerklärliche Weise gleichzeitig geschah. Unerklärlich bedeutet hier jedoch nicht, dass man nicht weiß, sondern, dass es einfach keine Form der Erklärung dieses Phänomens gibt, weil es eben eine Erfahrung war, die man erleben muss und nicht beschreiben kann). Es sei darum auch darauf hingewiesen, dass Apollon in seiner Rolle als Gott des Lichts, für die besagten Heiler eine ambivalente Gestalt besaß, wie sie ja etwa auch von dem im Christentum bekannten „Luzifer“, dem Lichtbringer bekannt ist – dessen Erscheinung ja auch mit dem Symbol der Schlange in Zusammenhang steht, jenem Reptil also, dass sich um den Stab des Apollonsohnes Asklepios windet.

Über das Ausbrüten von Heilenergien im Traum

Was die Kranken und Hilfesuchenden im Alten Griechenland in diesen, dem Heilergott Asklepios geweihten Kultstätten erlebten, war ein besonderer Traumschlaf. Er wurde eingeleitet durch eine Praxis, die man als „Inkubation“ bezeichnet. Es ist die besondere Form einer Art „Traum-Magie“, die auch von den, oben bereits genannten Heilern praktiziert wurde. Sie nannte man „Iatromanten“. Und dieser Name setzt sich zusammen aus dem griechischen „Iatros“, dem Arzt, und „Mantis“, dem Seher, Hellseher oder Wahrsager, so dass man es am einfachsten übersetzen könnte als „Arzt-Seher“, einem hellsichtigen Arzt also.

Es handelte sich bei der Methode dieser Iatromanten um etwas, was einem Menschen ermöglichte, einen vierten Bewusstseinszustand zu erleben, der sich vom Schlafen, Träumen und vom normalen Wachbewusstsein unterscheidet

Für die späteren Platoniker waren diese Iatromanten geradezu halbgöttliche Wesen. Sie kannten eben nicht das Geheimnis ihrer Methode und waren nicht im Stande ein dafür benötigtes „Herzenswissen“ in ihre Praxis einzubeziehen, Somit versuchten sich die Platoniker zu behelfen mit der Anwendung von theurgischen Methoden. In der magischen Praxis des Träumens aber, in der die Iatromanten in die Dimensionen des Seins zum Beispiel ihre Heilenergien zu induzieren wussten, war jedoch vollkommen anders.

Was sie dabei ausübten war ziemlich einfach.
Sie legten sich hierzu an einem besonderen Ort hin, an dem sie nicht gestört wurden. Das konnte ein Raum in einem Haus, in einem Tempel oder auch in einer Höhle sein. So ein besonderer Bereich galt den Eingeweihten als Pforte zur Unterwelt. Ebenda ließen sie sich in einen außergewöhnlichen Bewusstseinszustand entführen, der sie dorthin brachte, wo sie sich ihrer Aufgabe entsprechend intuitiv hingezogen fühlten.

Ihre wichtigste Funktion bestand darin, andere Menschen zu heilen,. Aber der Hauptzweck der Inkubation war eigentlich gar nicht die Heilung. Es hatte nur den Anschein als ob, denn die erfolgten Heilungen kamen aus einer anderen Ebene des Seins.

Die Iatromanten waren dazu in der Lage, in den Träumen ihres heiligen Schlafs in eine fremde Welt einzutreten, wo sie mit dem Göttlichen in Kontakt kamen. Auch ihr initiatorisches Wissen, empfingen sie auf diese Weise direkt von den geistigen Feldern der göttlichen Wesenheiten, wie etwa Apollon, Asklepios oder der Unterweltsgöttin Persephoné. Besonders letztere Gottheit war ja eine, die im Zentrum der heiligen Mysterien von Eleusis (Griechenland) stand und damit eine göttliche Wesensstruktur besaß, in engem Zusammenhang mit dem Tod. Das aber war ein Tod, dem die Initianden in den besagten Mysterien bereits zu Lebzeiten erfuhren, als ein „Sterben vor dem Sterben“. Umso interessanter ist damit ja, dass man den Tod auch als den Bruder des Schlafs bezeichnet, und damit doch auch jenem Tempelschlaf, bei dem sich die besagten Heilungen vollzogen.

Hierbei nun rezitierten die Iatromanten besondere heilige Worte oder sangen sie, was bei denen die das vernahmen eine magische Heilwirkung auslöste. Diese spirituelle Praxis übten sie aus mit besonderen Atemtechniken, die es ihnen erlaubte die Grenzen des in Raum und Zeit beschränkten Bewusstseins der Sinne zu durchbrechen. Dabei begaben sie sich auf eine Bewusstseinsebene auf der nicht so ist wie es scheint.

So fanden sie zu den echten Gründen dafür, wieso Menschen erkrankten. Sie sahen dass es da etwas gab, dessen sich die Hilfesuchenden überhaupt nicht bewusst waren. Sie nämlich mussten in Wirklichkeit eben davon und nicht von dem erlittenen Krankheitssymptom geheilt werden!

Den Iatromanten war einfach klar, dasst das was wir glauben das die Gründe sind für unsere Krankheit und unser Glaube was richtig und falsch für uns ist, eigentlich die Unwissenheit bedeutet, von der wir geheilt werden müssen!

Was diese Heiler als „Wissen“ bezeichneten, war etwas ganz anderes als das, was wir heute im Allgemeinen unter Wissen verstehen. Sie fanden es durch Inkubation. Sie waren wahre Meister darin mit Träumen zu arbeiten und aus ihnen zu lernen und mit ihnen andere Menschen zu heilen.

Für die meisten Menschen bedeuten Träume einfach nichts. Es ist ein Traum und das war’s auch schon. Den Menschen der Antike jedoch erschienen ihre Träume auf grundlegend zwei verschiedene Formen. Davon warenerstere vielleicht weniger bedeutsam, doch andere waren wirklich von hoher Bedeutung. Diese konnten den Träumer in eine ganz andere Realität entführen.

Den Zustand, den die Menschen durch die Inkubation in ihrem Traum erlebten, war ein Zustand, der anhielt und der über den Schlaf auch im Wachsein hin andauerte. Es war ein Zustand der dem Wachsein zwar ähnelte. Doch gleichzeitig ähnelte er auch dem Schlafen. Es war damit also eine Art Zwischenzustand zwischen Wachsein und Schlaf, zwischen Traumwelt und Alltag, zwischen Sehen und Träumen, zwischen Tageshelle und nächtlicher Dunkelheit.

Antworten auf wichtige Lebensfragen im Schlaf

Was wir hier als Inkubation einführten ist eine Praxis, die eigentlich jeder Mensch erlernen kann. Denn sie bedeutet einfach, dass man vor dem schlafengehen mit einer besonders formulierten Absicht sich ins Bett legt. Dabei kann man im Schlaf Aus der Traumwelt antworten auf eine bestimmte Frage oder die Lösung für ein bestimmtes Problem erhalten.

Die dabei im Traumschlaf erscheinenden Bilder und empfundenen Gefühle bilden solche Art Antworten. Man brütet sie beim Träumen aus, wobei die zuvor im Wachsein gestellten Fragen in Resonanz treten mit symbolischen Bedeutungsformen, die in der Traumwelt aufsteigen aus dem darin erlebten Kollektiven Unbewussten, wie es der schweizerische Psychologe Carl Gustav Jung (1876-1961) beschrieb. Daher stammt auch der Name des Wortes „Inkubation“, was wörtlich „ausbrüten“ oder „auf etwas zu liegen“ bedeutet – nämlich der gestellten Frage und den dabei aufsteigenden Gefühlsbildern.

 

Jakobs Traum von der Himmelsleiter – ewigeweisheit.de
Jakobs Traum von der Himmelsleiter, iwe beschrieben im Buch Genesis 28:13 (Gemälde von William Blake, 1757–1827).

 

Ursprünge der Methoden der Trauminkubation

Schon im Alten Ägypten wusste man, dass Träume nicht nur Produkte der Fantasie sind, sondern dass sich in der Traumwelt Tore öffnen, über die man die Welt der Götter betritt, um als Sterblicher mit ihren geistigen Formen zu kommunizieren.

Hierzu begab man sich in die sogenannten „Häuser des Lebens”, die in Ägypten an die heiligen Tempel von Memphis, Abydos oder Edfu angeschlossen waren. Darüber berichtet der sogenannte „Chester-Beatty-Papyrus“ aus der Zeit um 1.350 v. Chr. (gefunden in der Nähe von Theben in Oberägypten und heute im British Museum befindlich). Er gibt einem Einblicke in die alt-ägyptische Praxis der Trauminkubation. Aus diesem antiken Dokument lassen sich Hinweise entnehmen, die beschreiben, was man vor dem Einschlafen tun muss, um im Traum göttliche Offenbarung zu schauen.

Dieser Papyrus enthält mehr als 4.000 Jahre alte Materialien, die eine Methode beschreiben, um damit die Weisheit des Gottes Bes anzurufen – einer ursprünglich aus dem Sudan stammenden Gottheit. Bes galt als Geburtshelfer, Beschützer vor Schlangen und anderen Schrecken. Um seine Macht im Traum zu invozieren, findet sich diese Anleitung:

Zeichne Bes (den Gott) auf deine linke Hand und umhülle deine Hand mit einem Streifen schwarzen Stoffes, der Isis geweiht wurde, und lege dich schlafen, ohne ein Wort zu sprechen, auch nicht als Antwort auf eine Frage. Wickle den Rest des Stoffes um deinen Hals. … komme noch in dieser Nacht (die Heilung).“
– Aus dem Papyrus Budge (1901), British Museum, Nr. 122, Zeilen 64 ff und 359 ff.

Bemerkenswert ist, dass Bes der Beschützer vor Schlangen war, waren es doch diese Reptilien, die auch den heiligen Stab des Heilergottes Asklepios umrangen, sowie das Motiv der „Bronzenen Schlange“ der jüdischen Tora bildet, wo die Israeliten im Sinai, durch anblicken dieses Bildnisses.von Schlangenbissen geheilt wurden (Numeri 21:6ff).

Imhotep: Der Heiler, der in Frieden kam

Man weiß heute, dass um das 5. Jahrhundert v. Chr. wissenschaftliche und philosophische Ideen zwischen griechischen und ägyptischen Gelehrten auf ihren Reisen ausgetauscht wurden. Es war das die Zeit, als das Vorbild für den Heilergott Asklepios aus Ägypten nach Griechenland kam: der Gott der Medizin Imhotep. Ursprünglich war er Architekt des Pharao Djoser (2.700-2.200 v. Chr.), der als der„ Erbauer der alten Pyramide von Sakkara. gilt. Doch als man ihn in Verbindung mit einem Heilkult brachte, vergötterte man ihn später, was an dieser Stelle gewiss erinnert an die oben besagte Verehrung der Iatromanten, als Heiler-Propheten durch die jüngeren Platoniker.

In dem Heilkult um Imotep praktizierte man in seinem Tempel in Memphis, dem Haus des Lebens, Trauminkubation. Schon im Alten Ägypten galt Trauminkubation als eine Form der Suche nach der Begegnung mit einem heiligen Wesen, als ein Versuch, sich physisch einer spirituellen Präsenz anzunähern und um sich damit auf einen offenbarenden Traum vorzubereiten.

Hierbei versuchte man vor dem Einschlafen durch verschiedene Inkubationsverfahren ein lebhaftes Gefühl der Gegenwart der Gottheit in sich auszulösen, mit dem Ziel, dass sich die Gottheit in einem späteren Traum erneut manifestieren und die ersehnte Antwort geben würde.

Durch solcherart Rituale vor dem Schlafengehen erhoffte man sich also eine physisch spürbare Nähe zu einer Gottheit wie etwa Bes oder Imhotep. Man kultivierte die dabei gefühlte Nähe eben durch das Schlafen (Tempelschlaf) in den besagten Häusern des Lebens.

 

Der im Alten Ägypten als Gott der Heilkunst verehrte Imhotep: um 2700 v. Chr. ein hoher Würdenträger unter König Djoser.

Trauminkubation in der Praxis

Es gibt heute verschiedene, sehr wirksame Methoden, um einen Traum zu inkubieren und dabei aus ihm Antworten auf schwierige Fragen zu erhalten oder Auswege gezeigt zu bekommen, die einen aus Problemen führen. Das schreibe ich aus eigener Erfahrung, die mir teilweise an Wunder grenzende Dinge offenbarte, mit denen ich niemals gerechnet hätte.

Es ist eine einfache Methode etwa die, dass man sich auf das Schlafen vorbereitet, etwa eine Stunde vor dem Zubettgehen, um so den Tag zu beenden – ohne nochmal Fernsehen zu schauen oder Mobiltelefone oder Computer zu benutzen.

Sehr geeignet ist auch eine Meditation kurz vor dem zu Bett gehen. Nachdem man sich dann hinlegt denkt man für etwa 15 Minuten intensiv über die Frage nach, über die man sich aus dem Traum eine Antwort erhofft. Dieses Nachdenken ist am besten begleitet von einer emotionalen Empfindung, die mit dieser Frage oder dem Problem (für das man sich eine Lösung erhofft) zusammenhängt.

Dann schreibt man sich einen sehr einfachen Satz auf, der die Frage positiv formuliert. Das heißt, man fragt nicht wie man ein Problem lösen kann, sondern schreibt dazu eine positive Formulierung auf. Das wäre zum Beispiel damit getan, dass man darin nicht fragt nach dem Grund für eine Krankheit, für eine Enttäuschung durch einen anderen Menschen oder wie man Summen hoher Schulden zurückzahlen soll, sondern stattdessen eine Formulierung wählt, die fragt „Wie heile ich mein Sehen“, bei Augenproblemen, „Wie kann ich meinen Rücken stärken“, bei Rückenschmerzen, ,oder, wenn man Schulden hat, fragen „Wie jkomme ich zu sehr viel Geld?“.

Seine Frage wiederholt man dann mit dem Einschlafen zwischen 20 und 30 Mal und einer Gewissheit auf Antwort im Traum.

Am kommenden Morgen dann, steht man nach dem Erwachen nicht sofort auf, sondern geht noch ein mal in sich und versucht alles, von dem man träumte, in seinem Wachbewusstsein lebendig zu halten.

Daraus dann notiert man sich selbst die kleinsten Erinnerungen an den Traum, in ein dafür angelegtes Traumtagebuch. Sinnbilder und Symbole die darin auftauchen, lassen sich aus Traumlexika deuten, die man zum Beispiel neben den Traumnotizen aufschreibt. Selbst solche Traumbilder, die einem als vollkommen unwesentlich erscheinen, haben immer eine verblüffende Aussagekraft, die einem wunderbare Hilfe leistet, um die besagten Fragen zu beantworten.

Fest steht, dass diese einfach zu übende Methode ein wirklich wirksames Hilfsmittel ist. Denn die Erfahrungen, die ich damit selbst machte, sind nicht nur psychologisch erklärbare Phänomene, sondern scheinen über eine, wie oben beschriebene, weitere Bewusstseins-Dimension zu verfügen, über die man eine, der Raumzeit erhabene Ebene betreten kann, worauf man Ereignissen und Wandlungen in der Zukunft und in der Vergangenheit begegnet und mit Orten verbunden ist, die sich in der Ferne befinden – so als geschähe all das im Hier der Gegenwart.

Die Antworten, die ich durch Inkubation aus meinen Träumen gewinnen konnte, waren immer ganz klare Wegweiser, die mir nicht nur Erwiderungen auf Fragen lieferten, sondern mir dabei gleichzeitig eröffneten, wieso ich überhaupt in die Situation kam, nach ihnen vor dem Einschlafen zu fragen. Es zeichnet sich in Träumen dabei nämlich ab, wie man oft selbst zur Gestaltung von Lebensproblemen konstruktivistisch vorging (oft schon seit Jahren), ohne auch nur davon geahnt zu haben. Und was die eigenen körperlichen Beschwerden oder gar Krankheiten angeht, erscheint einem das Wort „Psychosomatik“ immer greifbarer.

Da beginnt man zu verstehen, dass unser Denken und Handeln zum größten Teil unbewusst Einfluss nimmt auf unser seelisches Empfinden und die organischen Strukturen für unser Wohlergehen begünstigt oder an seiner Entfaltung hindert.

Ein Glück darum, dass unser so tief liegendes Unterbewusstsein über spirituelle Strukturen verfügt, die einem nach und nach ermöglichen, auf scheinbar „magische“ Weise, über eine aktive Traumgestaltung, auf unsere Psyche und auf unser
physisches Wacherleben Einfluss zu nehmen.

Und es kommt noch besser. Denn das, was man als die „Zufälle“ bezeichnet, beginnt sich zu häufen, denn was unser Wacherleben vom Traumerleben trennt, wird ein immer dünner werdender Grenzbereich, den jene gestellten Fragen zur Trauminkubation, allmählich zu diffundieren scheinen, so dass uns in der Wachwelt sogar andere Menschen – uns bekannte und uns unbekannte – auf einmal Antworten liefern, auf eben jene vor dem Einschlafen gestellten Fragen: Antworten die keiner Deutung bedürfen, sondern ganz eindeutig sind!

Was die Iatromanten taten, war darum noch einen Schritt weiterzugehen, Sie agierten dafür als Vermittler zwischen einer „Ich-Welt“ und „Du-Welt“, so dass sie wirkliche Wunderheilungen und Lösungen der selbst schwierigsten Probleme, auszuüben vermochten. Dazu begannen sie sich in einem sogenannten „Klartraum“ (auch „Lucider Traum“ genannt) zu suchen, bis sie sich an einem Ort in der Traumwelt schlafend vorfanden, um ihren dort schlafenden Körper aufzuwecken, ohne jedoch ihr luzides Bewusstsein dabei aufgeben zu müssen.

Auf diese Weise konnten sie in der realen Wachwelt an jedem beliebigen Ort und auf jede beliebige Weise erscheinen. Doch das niemals als welche, die versuchten die Welt ihren eigenen Zwecken zugunsten zu manipulieren, sondern nur, um damit Menschen in ihrem Werdeprozess aus Schwierigkeiten zu befreien.

 

 

 


Geistiges Heilen mit
Selim Levent Oezkan

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