Der Lebensatem in der Theosophie

Der Lebensatem oder Lebenshauch – ein Begriff der sich vereinfacht auch als »Lebenskraft« oder »Lebensenergie« bezeichnen ließe – taucht in allen esoterischen und spirituellen Lehren und in allen Zeiten der Welt auf.

So ist sie in der indischen Philosophie das Prana, im alten China das Qi oder Ki, im tibetischen Buddhismus das Lung, in der griechischen Antike das Pneuma, in den Lehren der Kabbala als Ruach und im Sufismus als Ruh bezeichnet.

Es ist der Lebenshauch, der dem ersten Menschen Adam eingehaucht wurde und ihn von Geburt bis zum Tod, in stetigem Atmen am Leben hielt.

Leben ist Atmen, Atmen ist Leben, heißt es. Diese Lebensenergie ist nicht nur Lebensspender für den Menschen, sondern kann als eine universelle Kraft verstanden werden, die alles Lebende durchdringt, alle Mineralien, Pflanzen, Tiere und eben den Menschen.

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