Das Zeitlose Wissen der Urtradition

Autor und Mentor S. Levent Oezkan - ewigeweisheit.de

Autor und Mentor

Wissen kann sich durch Zeit bedingt entwickeln oder jenseits aller Zeit bestehen. In ersterem Fall geht es um eins, dass sich stetig weiterentwickelt: Das ist das weltliche Wissen. Was davon gestern erkannt wurde, reicht aber heute nicht mehr. Es gibt jedoch ein Wissen das alle Zeit überdauert, als ewige Weisheit.

Was die Weisen der Menschheit nämlich wissen, das ist unabhängig von Raum und Zeit. Ihr Wissen bezieht sich nicht auf ein äußeres, sondern auf ein inneres Werden, dass sich auf die Kenntnis vom Überweltlichen bezieht.

Im raumzeitlichen Gewand verhüllt sich solches Wissen, doch lässt sich ebenso erkennen. Die Urwahrheit des Lebens hüllt sich eben immer in ein solch weltbedingtes Gewand, dass seine Farben und Formen aber ständig ändert. Dem, der Gefallen allein am Äußerlichen hat, bleibt es darum stetsfort verborgen. Immer jedoch schimmert durch die Schichten der Bewusstseinsfasern solcher Hüllungen vor dem inneren Auge eines Suchers ein Leben, das alle Raumzeit transzendiert, da es ewig ist. Sein lebendiges Licht durchleuchtet eigentlich alle Erscheinungen, da es ein Urwissen enthält, das dem Menschen eingeboren ist – doch zu dem er erst erwachen muss.

Was nun dem Sucher nach weltlichem Wissen, als Aufgabe Kraft abfordert, ist immer wieder Neues zu lernen, da altes Wissen halt stetig an Bedeutung verliert. Wer aber nach solch genanntem, in sich schlummerndem, überweltlichem, überraumzeitlichem und ewigem Wissen sucht, der gleicht die zeitgegebenen Voraussetzungen dem an, als dass sich vor ihm das Urwissen verhüllt. Was er damit dann zu enthüllen vermag, dass ist das selbe Wissen, das auch schon Jahrtausende vor ihm zu Menschen fand. Es ist das Wissen der Urtradition. Sie begegnet uns im erleuchteten Wissen der Weisen, dass uns von ihnen seit alter Zeit, wie in allen Religionen in West und Ost, überliefert wurde, als Mythen der Schöpfung und als Wege zur Erlösung.

Des Menschen Sehnsucht nach Erlösung ergibt sich aus dem Wunsch Antworten auf den Sinn des Lebens und Auswege aus Lebensschwierigkeiten zu finden. Aus dem, was wir die »Urtradition« nennen, gelangen wir immer wieder zu Wahrheiten, die den Menschen zu erfüllen vermögen, die ihn zu einem Leben führen, dass wahrhaftiger ist als sein in körperliche Vergessenheit gehülltes Sein.

Immer wieder entfremdet sich der Mensch von diesem Wissen und damit von sich selbst, wegen der sich ständig ändernden Umstände in der Welt. Doch stets begleitet ihn der Wunsch, sich wieder zu finden – vorausgesetzt er weiß um diese Möglichkeit. Wenn ja, kann der in ihm schlummernde, doch unauslöschliche Seinsfunke wieder erwachen, der ihn dann in die Helligkeit eines neuen Bewusstseins führt.

Die echten Meister aller spirituellen Traditionen aber schaffen es, dieses universal gültige Wissen in einem Menschen anzurühren, so dass er, davon erfahren, damit den Weg zur Weisheit selbst betreten kann, der ihn aus dem Schlaf der Unwissenheit erwachen lässt, vorausgesetzt er ist bereit dazu solch alte Hüllen des Vergangenen von sich zu streifen und hinter sich verscheiden zu lassen.

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BUCHTIPP

Nicht wurde Sokrates totgefragt

Johan von Kirschner

Ein Philosoph ist jemand der die Weisheit liebt, was aber gar nicht bedeuten muss, dass er schon weise ist. Vielmehr strebt er nach Weisheit, möchte sie entdecken, sie erringen. Für den Denker Sokrates ähnelte er dem Eros, dem Gott der Liebe, für den nicht der Besitz des Geliebten wichtig ist, sondern das Streben danach.

Ein Philosoph ahnt von dieser Liebe, die er irgendwo, vielleicht in der Ferne, in einer Weisheit finden könnte, verliebt sich darin und bricht schließlich auf, um ihr zu begegnen, sie zu finden und sie allenfalls zu erlangen. Und zu so etwas fand einer etwa auf der Agorá – dem Marktplatz des alten Athen.

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