Die Hermetische Bruderschaft von Luxor: Ein initiatischer Geheimorden

Autor und Mentor S. Levent Oezkan - ewigeweisheit.de

Autor und Mentor

Hermetische Bruderschaft von Luxor - ewigeweisheit.de

Das sogenannte »Schwarze Land am Nil« steht im Zentrum der hermetischen Tradition: Alt-Ägypten. Wer sich dieser »Hohen Kunst« ergeben hat, weiß sehr wohl, dass das Wesen seines okkulten Schaffens, in diesem Land seinen Ursprung hat – wie auch Kunst und Wissenschaften des Westens.

Im Alten Ägypten gab es verschiedene Schulen der Magie. Viele bekannte Persönlichkeiten des Altertums erfuhren dort ihre Einweihungen in die Mysterien, wozu anscheinend der jüdische Prophet Moses gehörte, wie dann auch der griechische Philosoph Pythagoras von Samos. Auch Alexander der Große soll zu jenen Eingeweihten zählen, ja sogar in deren Mittelpunkt stehen, war es doch er, der Legende nach, der im Alten Ägypten die berühmte Tabula Smaragdina gefunden haben soll: Die Smaragdtafel des Hermes Trismegistos.

Was uns von jener Smaragdtafel heute überliefert ist, sind vierzehn Verse, die von zentraler Bedeutung sind für die hermetische Tradition, da jeder davon eine Aussage trifft, die sich auf mindestens drei verschiedene Ebenen des Bewusstseins beziehen lässt – und sie ein Mensch zur Erkenntnis seiner Selbst und der Welt, anzuwenden vermag. Als wohl meist bekannter Vers darin lautet:

Wie unten so oben, wie oben so unten. Dies um zu vollbringen die Wunderwerke eines einigen Dinges.

Wenn nun die Rede ist von Hermes Trismegistos, dem »Dreimalweisen Hermes«, geht es da um eine sagenhafte Gestalt, die eher einer Gottheit, denn einem weisen Menschen gleicht. Diesen legendären Lehrer, den die Ägypter Thoth nannten, war sowohl Gott der Weisheit, Gott der Schrift, der Wissenschaften, der Magie, der Kunst und des Rechts. In seiner mythischen Gestalt scheinen Geistestraditionen zu verschmelzen, deren Ursprünge scheinbar aus der Kunst der alten Helenen stammen und deren Spuren sich auch finden lassen in der alt-ägyptischen Kultur.

In den ersten Jahrhunderten n. Chr. erfuhr die ihm zugeschriebene Tradition der Hermetik eine Hochblüte. Auch wenn sich historische Zusammenhänge nur schwer beweisen lassen, ist es dennoch interessant heruaszufinden, dass es zwischen der Hermetik und dem frühen Christentum so mancherlei bemerkenswerte Gemeinsamkeiten gibt, auf die wir an anderer Stelle schon eingegangen sind.

Aus den Zirkeln der Freimaurerei

In esoterischen Kreisen kam es im 19. Jahrhundert, durch mehrere Gruppen europäischer Gelehrter aus Kreisen der Freimaurerei, zu einer neuen Beschäftigung mit der Hermetik. Das mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass lange Zeit unbekannt gebliebene Eindrücke aus dem Land am Nil, anscheinend mit der Ägypten-Expedition des französischen Kaisers Napoleon Bonapartes, nach Europa gelangten.

Das sich Napoleon für die Geheimtraditionen interessiert hat, lässt sich daran ablesen, dass er auf seiner Ägypten-Reise die Weihe zum Freimaurer erhielt. In einem offiziellen Bericht der Großloge des Grand Orient de France, aus dem Jahr 1805 ließt man:

(dass er) auf seinem ägyptischen Feldzug das maurerische Licht gesucht und empfangen, in Ägypten, dem Lande, auf das die Uranfänge der Freimaurerei zurückgehen.

In den Jahrzehnten nach dieser Zeit, trafen sich anscheinend verschiedene freimaurerische Zirkel im Geheimen, um sich da auch mit den ägyptischen Mysterien zu befassen, die ja in direktem Zusammenhang stehen mit dem Gott Thoth (entsprechend Hermes Trismegistos, dem Urvater der hermetischen Kunst).

Die Okkulte Gesellschaft

Ende des 19. Jahrhunderts dann gründete sich ein esoterischer Orden: Die Hermetische Bruderschaft von Luxor. Ihr Einfluss war beträchtlich und zog seine Spuren durch das gesamte Milieu des westlichen Okkultismus. Später sollten sich weitere Hermetische Gruppen gründen, woraus dann, Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, die berühmt gewordenen, hermetischen Orden hervorgingen, wie etwa der Ordo Templi Orientis oder der Hermetische Orden der Goldenen Morgenröte.

Im Jahre 1870 (und nicht 1884, wie die Theosophen behaupteten) beschloss ein Adept der Stille, der dem seit jeher existierenden alten Hermetischen Bruderschaft von Luxor angehörte, nachdem er die Zustimmung seiner Mit-Initiierten erhalten hatte, in Großbritannien einen Neophyten auszuerwählen, der seinen Plänen entsprechen würde. Im Jahr 1873 kam er in Großbritannien an. Dort fand er einen Neophyten, der seinen Anforderungen entsprach, und unterwies ihn schrittweise. Später erhielt der betreffende Neophyt die Erlaubnis, den Äußeren Zirkel der Hermetischen Bruderschaft von Luxor zu gründen.

- Aus der Einführung zum Buch Visions of the Eternal Present von Pascal Themanlys

Max Theon - ewigeweisheit.de

Max Théon (1848-1927) – ein polnischer Kabbalist und Okkultist.

Wenn in obigem Zitat die Rede ist von einem Neophyten, meint das den damals noch sehr jungen Max Théon (1848-1927). Er soll sich im Jahr 1870 nach London begeben haben, wo man ihn bereits als jungen Mann zum Großmeister des Äußeren Kreises ernannte, von eben dieser Hermetischen Bruderschaft von Luxor. Den englischen Schriftsteller und Okkultisten Peter Davidson (1837-1915) ernannte man zu dessen sichtbarem Oberhaupt.

Im Jahr 1883 dann, schloss sich der Bruderschaft der schottische Okkultist Thomas Henry Burgoyne (1855-1894) an, von dem wir später noch mehr erfahren werden.

Die Hermetische Bruderschaft von Luxor war damals der einzige esoterische Orden, der praktischen Okkultismus in der westlichen Mysterientradition lehrte. Zu dieser geheimnisvollen Bruderschaft zählten im 19. Jahrhundert viele bekannte Persönlichkeiten des Okkultismus, Spiritismus und der Theosophie. Auch Helena P. Blavatsky (1831-1891), die Begründerin der Modernen Theosophie, war vielleicht einst Mitglied des Ordens gewesen, zumindest aber soll sie Schülerin Max Theons gewesen sein. So könnte diese Bruderschaft durchaus eine Rolle gespielt haben, bei der Gründung der Theosophischen Gesellschaft.

Statuten des Ordens

Die Aufgabe des Äußeren Kreises der Hermetischen Bruderschaft von Luxor bestand nun darin, ein Fernstudium des Praktischen Okkultismus zu ermöglichen. Darin enthalten waren eine Reihe von Auszügen aus den Schriften des britischen Autors Hargrave Jennings (1817-1890), sowie von dem amerikanischen Arzt und Okkultisten Paschal Beverly Randolph (1825-1875).

Max Theon und Peter Davidson knüpften an eine bereits etablierte Tradition an. Sie waren sicherlich beeinflusst von Vorstellungen aus rosenkreuzerisch-freimaurerischen Kreisen des 18. Jahrhunderts.

Im Jahr 1889 wurde ein Teil des Materials der Hermetischen Bruderschaft von Luxor in Form von Lektionen von Thomas Henry Burgoyne veröffentlicht, worin allerdings keine der inneren, praktischen Lehren enthalten sind (etwas worauf wir später jedoch noch eingehen werden).

Auch wenn es dafür keine weiteren Belege gibt, liegt nahe, dass die Hermetische Bruderschaft von Luxor ihr okkultes Wissen und die darin enthaltenen Gründungscharta, im Wesentlichen ableitete aus verschiedenen älteren Werken, wie etwa die eines Johannes Trithemius (1462-1516) oder etwa Agrippa von Nettesheim (1486-1535), wie auch von den Schriften des französischen Okkultisten Antoine Fabre d'Olivet (1767-1825) oder Éliphas Lévis (1810-1875). Die von diesen und anderen Vorbildern inspirierten, geistigen Einflüsse, sollten sich zu Idealen kristallisieren, wie sie in den Statuten der Hermetischen Bruderschaft von Luxor zu finden sind, die wir uns im Folgenden auszugsweise ansehen wollen:

Wir erkennen die ewige Existenz der Großen Ursache des Lichts an, des unsichtbaren Zentrums, dessen vibrierende Seele, herrlich strahlend, der lebendige Atem ist, das Lebensprinzip von allem, was existiert und jemals existieren wird. Von diesem göttlichen Gipfel geht die unsichtbare Kraft aus, die das weite Universum zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügt.

Wir lehren, dass von diesem unbegreiflichen Zentrum der Göttlichkeit, Funken des ewigen Geistes ausgehen, die, nachdem sie ihre Runde, den großen Zyklus der Notwendigkeit, vollendet haben, das einzige unsterbliche Element der menschlichen Seele bilden. Wir akzeptieren daher die universale Bruderschaft der Menschheit, lehnen aber zugleich die Doktrin der universalen Eigenschaften ab.

Wir haben keine persönlichen Vorlieben, und niemand macht Fortschritte im Orden, ohne die ihm zugewiesene Aufgabe erfüllt zu haben, was auf die Eignung hinweist für eine weitergehende Einweihung.

Vergessen Sie nicht, dass wir jeden, der der Unterweisung würdig ist, frei und ohne Vorbehalt unterrichten.

Der Orden verwendet seine Kräfte und Möglichkeiten, um die verborgenen Gesetze und wirksamen Mächte in allen Bereichen der Natur zu entdecken und anzuwenden und sie dem höheren Willen der menschlichen Seele zu unterwerfen, deren Kraft und Eigenschaften unser Orden zu entwickeln trachtet, um die unsterbliche Individualität aufzubauen, damit der vollständige Geist 'Ich bin' sagen kann.

Die Mitglieder verpflichten sich nach besten Möglichkeiten zu einem Leben in sittlicher Reinheit und brüderlicher Liebe, enthalten sich des Gebrauchs von Rauschmitteln, außer zu medizinischen Zwecken, und setzen sich für den Fortschritt aller sozialen Reformen ein, die der Menschheit zugute kommen.

Schließlich haben die Mitglieder volle Freiheit des Denkens und Urteilens. Keinesfalls darf ein Mitglied gegenüber Angehörigen anderer religiöser Überzeugungen respektlos sein oder anderen seine eigenen Überzeugungen aufzwingen.

Jedes Mitglied unseres alten und edlen Ordens muss die Menschenwürde bewahren, indem es als Vorbild für Reinheit, Gerechtigkeit und guten Willen lebt. Unabhängig von den Umständen kann man ein lebendiges Zentrum des Guten werden, das Tugend, Adel und Wahrheit ausstrahlt.

- Entnommen aus dem Buch von Joceyln Godwin: The Hermetic Brotherhood of Luxor (Übersetzung ins Deutsche: S. Levent Oezkan)

Die rituelle Arbeit der Hermetischen Bruderschaft von Luxor

Ein geheimes System von Einweihungszeremonien stand im Mittelpunkt des Ordens. Es ähnelte durchaus den Riten der Rosenkreuzer oder Freimaurer, wie man diese zwischen dem Ende des 18. und dem Anfang des 19. Jahrhunderts in Europa praktizierte. Allerdings verliehen ihre Gründer, Max Theon und Peter Davidson, den darin ausgeübten Zeremonien ein alt-ägyptisch geprägtes Flair. Kaum zufällig klingt dies auch an, in der im Ordensnamen verwendeten Ortsbezeichnung »Luxor«, einer Stadt in Oberägypten, die sich heute dort befindet, wo sich vor mehr als 5.000 Jahren das alte Theben befand.

In dem nahe gelegenen, berühmten Tempelkomplex von Karnak, verehrte man in alter Zeit die sogenannte »Thebanische Triade«:

  • den Sonnengott Amun,
  • die himmlische Muttergöttin Mut,
  • sowie beider Sohn: den Mondgott Khons.

Der Name der lunaren Gottheit bedeutet »Wanderer«, womit er synonyme Bedeutung hat zu Thoth (und damit auch zu Hermes Trismegistos). Als ein Gott, der als Licht die Dunkelheit der Nacht durchquert, besitzt Khons durchaus initiatischen Charakter. Auf mögliche, damit verbundene Zeremonien des Hermetischen Orden von Luxor, soll hier aber nicht eingegangen werden.

Thomas Henry Burgoyne - ewigeweisheit.de

Thomas Henry Burgoyne (1855-1894) – Mitglied der Hermetischen Bruderschaft von Luxor.

Das Licht Ägyptens

Interessant ist das Wissensmaterial, das der Äußere Kreis der Bruderschaft in seinen Lehren verwendete. Ein Großteil seiner rituellen Arbeit ist sogar frei zugänglich, wie in dem Buch: »The Light of Egypt; or, The science of the soul and the stars« (deutsch: »Das Licht Ägyptens; oder, die Wissenschaft der Seele und der Sterne«) von Thomas H. Burgoyne. Das Buch wurde 1889, nach der Auflösung der Hermetischen Bruderschaft von Luxor veröffentlicht.

Einen wichtigen Teil dieses Buches bilden die Kapitel über Astrologie, Astrotheologie und Astralmythen, doch man findet darin auch Themen zu Symbolismus, Alchemie, wie auch Wissen über Talismane und Magie. Die darin enthaltenen Lehren, insbesondere die sogenannten »Tafeln von Aeth«, bildeten die Grundlagen des Studiums im Äußeren Kreis der Hermetischen Bruderschaft von Luxor.

Sehr wahrscheinlich war das, was man an esoterischen, an inneren Riten vollzog, ähnlich dem, was eben solch rosenkreuzerischen oder freimaurerischen Riten entspricht, über die man einfach deshalb nicht reden oder schreiben durfte (beziehungsweise konnte), da es darin um direktes Erfahren ging, jenseits aller Intellektualität (und sich in esoterischen Orden auch heute noch abspielt).

Fortwirken der Bruderschaft

Es scheint, als bildete die Hermetische Bruderschaft von Luxor, einen der einflussreichsten magischen Orden seiner Zeit. Sie war eine der ersten Bruderschaften am Ende des 19. Jahrhunderts, die ihren Mitgliedern einen Kurs in praktischem Okkultismus anbot. Wie gesagt, übte ihre okkulte Arbeit ganz wesentlichen Einfluss aus, auf andere zu dieser Zeit entstehenden esoterischen Orden. Wäre die Hermetische Bruderschaft von Luxor aber 1887 nicht in Schwierigkeiten geraten, wäre es vielleicht gar nie zu anderen Ordensgründungen gekommen, wie etwa der des Hermetic Order of the Golden Dawn, wo man viele der Ideale vertrat, die Davidson oder Theon in ihrer Bruderschaft pflegten.

Siebzehn Jahre lang, von 1870 bis 1887, beeinflusste die Hermetische Bruderschaft von Luxor viele derjenigen, die im späten 19. Jahrhundert die führenden Stimmen des Okkultismus werden sollten, wie Helena P. Blavatsky, der deutsche Journalist und Aktivist Theodor Reuß (1855-1923) oder der englische Okkultist Aleister Crowley (1875-1947). Diese und andere trugen, beeinflusst durch eben jene Bruderschaft, dazu bei, die Arbeit der Hermetischen Bruderschaft von Luxor durch das 20. Jahrhundert hindurch am Leben zu erhalten.


 

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