Im Bauch des Walfischs

von S. Levent Oezkan

Jetzt begibt sich der Held in eine Gefahrenzone. Entweder erfolgt das unmittelbar nach Überschreiten der Schwelle oder er erfährt die Gefahr, erst nach einer Weile als Bedrohung.

Im Bauch des Walfisches gefangen zu sein, das ist ja eine Allegorie auf die biblische Episode von Jona und dem Wal (Buch Jona). Was hier gemeint ist, ist ein Hinweis darauf, dass man sich in einen echten Gefahrenbereich begibt. Auch andere Mythen erzählen von "Gefahrenzonen", die mal ein Drachennest oder eine Löwengrube sind (zum Beispiel im 7. Kapitel des Buches Daniel).

In all dieser Art Geschichten geht es darum, dass es keinen Weg mehr zurück gibt. Selbst ein Außenstehender, der den Helden in seiner jetzigen Situation beobachtete, dürfte eine innere Anspannung verspüren.

 

Der Weg der Einweihung

Johan von Kirschner

In den Großen Mysterien des Altertums wurden die Initianden in die Geheimnisse von Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt eingeweiht. Die Teilnehmer erfuhren dabei eine tiefgreifende Transformation. Sie starben in der Rolle ihres alten Lebens und wurden in ein neues Leben wiedergeboren. Aus dem Teilnehmer an den Mysterien wurde jemand, der vom Tode gekostet, die Angst davor für immer verloren hatte.

Unter Androhung der Todesstrafe waren die Eingeweihten dazu verpflichtet, über das darin erfahrene Wissen zu schweigen. So blieben die religiösen Lehren und Riten der Mysterien, Außenstehenden für immer unbekannt.

Dieses Buch lüftet die Schleier der alten Mysterientempel Ägyptens und Griechenlands, und gibt dem Leser die Chance selbst den Weg der Eingeweihten zu gehen. Es wird außerdem gezeigt, wie die alten Mysterienkulte vor 2.000 Jahren das junge Christentum beeinflusst haben könnten. Ist das Osterfest vielleicht die Fortsetzung dieser uralten Einweihungs-Riten?

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