Rückkehr über die Schwelle

von S. Levent Oezkan

An diesem Punkt des Abenteuers, muss der Held die letzte Schwelle, zurück in die vertraute Welt überwinden. Zwar scheint er seine Gegner und Verfolger alle abgehängt zu haben, vielleicht aber hat sich ein besonders hartnäckiger Schurke, doch noch vor der Schwelle postiert. Wenn er ihn aber überwunden hat, kann er endlich von seinem Abenteuerer heimkehren - an einen Ort, wo der Held sicher ist vor allen Verfolgern und Sorgen.

Das Überqueren dieser Schwelle ist ebenso wichtig, wie der Schritt über die erste Schwelle am Anfang der Reise des Helden. So wie die Sonne für ihn einst unterging, bricht sie hier am Horizont auf, um einen neuen Tag zu erleuchten.

Die erste Schwelle war ein Symbol für das Ende seiner alten Lebens. Der Übergang an der letzten Schwelle seiner Heldenreise, ist die Vollendung seiner Wiedergeburt in die "Realität".

 

Der Weg der Einweihung

Johan von Kirschner

In den Großen Mysterien des Altertums wurden die Initianden in die Geheimnisse von Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt eingeweiht. Die Teilnehmer erfuhren dabei eine tiefgreifende Transformation. Sie starben in der Rolle ihres alten Lebens und wurden in ein neues Leben wiedergeboren. Aus dem Teilnehmer an den Mysterien wurde jemand, der vom Tode gekostet, die Angst davor für immer verloren hatte.

Unter Androhung der Todesstrafe waren die Eingeweihten dazu verpflichtet, über das darin erfahrene Wissen zu schweigen. So blieben die religiösen Lehren und Riten der Mysterien, Außenstehenden für immer unbekannt.

Dieses Buch lüftet die Schleier der alten Mysterientempel Ägyptens und Griechenlands, und gibt dem Leser die Chance selbst den Weg der Eingeweihten zu gehen. Es wird außerdem gezeigt, wie die alten Mysterienkulte vor 2.000 Jahren das junge Christentum beeinflusst haben könnten. Ist das Osterfest vielleicht die Fortsetzung dieser uralten Einweihungs-Riten?

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