Der Perser im Mithraskult

Perses

Die Stufe des Persers, muss der Rest einer Anschauung innerhalb des ursprünglichen Mithrasdienstes der persischen Kultgenossen gewesen sein, die den eingeweihten Fremdling dann eben zum Perser werden ließ.

Auf dieser Einweihungsstufe wurden dem Mysten orientalische Kleidung angelegt und man bedeckte seinen Kopf mit einer Phrygischen Mütze, welche man auch Mithra zu geben pflegte.
Wie in der vorigen Stufe dem Löwen die Zunge mit Honig bestrichen wurde, so wurde dem Perser Honig zur Speise gegeben um ihm Göttlichkeit und neues Leben verleihen.

Ihm wurde ein Kurzschwert (Akinakes) überreicht. Weitere Symbole waren eine Hängetasche, eine Sichel, sowie die Mondsichel und Sterne, denn sein Schutzgott war Luna (Selene), die Mondgöttin.
Im Gebet wurde der Vokal Omikron gesprochen und das Erscheinen der Göttin des Schicksals (Tyche) heraufbeschworen.

 

Der Weg der Einweihung

Johan von Kirschner

In den Großen Mysterien des Altertums wurden die Initianden in die Geheimnisse von Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt eingeweiht. Die Teilnehmer erfuhren dabei eine tiefgreifende Transformation. Sie starben in der Rolle ihres alten Lebens und wurden in ein neues Leben wiedergeboren. Aus dem Teilnehmer an den Mysterien wurde jemand, der vom Tode gekostet, die Angst davor für immer verloren hatte.

Unter Androhung der Todesstrafe waren die Eingeweihten dazu verpflichtet, über das darin erfahrene Wissen zu schweigen. So blieben die religiösen Lehren und Riten der Mysterien, Außenstehenden für immer unbekannt.

Dieses Buch lüftet die Schleier der alten Mysterientempel Ägyptens und Griechenlands, und gibt dem Leser die Chance selbst den Weg der Eingeweihten zu gehen. Es wird außerdem gezeigt, wie die alten Mysterienkulte vor 2.000 Jahren das junge Christentum beeinflusst haben könnten. Ist das Osterfest vielleicht die Fortsetzung dieser uralten Einweihungs-Riten?

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