Die Siebenzahl

von S. Levent Oezkan

Sieben und all ihre Vielfache, sind wichtige Zahlen im menschlichen Lebenszyklus. Nicht nur aus esoterischer Sicht; schließlich sind die Zahlen 7, 14 und 21 in der deutschen Rechtsprechung und ebenso in den Gesetzgebungen anderer Staaten ein fester Bestandteil.

Die Zahl 21 sollte jedem bekannt sein, denn sie war einst die Zahl der Volljährigkeit in Deutschland und ist noch in einigen Staaten der Welt als Zahl der vollen Mündigkeit gültig (in Deutschland wird man seit 1975 mit 18 Jahren volljährig).
Auch die Zahlen Sieben und 14 spielen auch noch heute eine Rolle in unserer Gesellschaft: ab sieben Jahren darf ein Kind auf eigene Verantwortung etwas kaufen, sofern es nicht den Rahmen seines Taschengeldes sprengt. Ab 14 Jahren darf man dann auch in Begleitung eine Discothek besuchen ;) hehe ...

Zeitsprung

Geht man weiter zurück ins Mittelalter, so konnte man bei einem Ritter als Page (mit sieben Jahren) in die Lehre gehen, als Knappe (mit 14 Jahren) den Ritter begleiten und ab 21 Jahren selbst zum Ritter geschlagen werden. Die Siebenzahl, ist auch in fast allen Teilen der heutigen Welt eine wichtige Zahl wissenschaftlicher, kultureller und religiöser Bedeutung geblieben.

In der traditionellen chinesischen Medizin zum Beispiel, spricht man vom weiblichen Zyklus, welcher alle sieben Jahre beginnt (männlicher Zyklus all acht Jahre). Auch im frühen Altertum Babyloniens war die sieben von großer Bedeutung.

So bei den Chaldäern, welche den sieben Wochentagen, die sieben klassischen Himmelskörpern zuordneten (Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus, Saturn, Sonne) oder bei den Hebräern die in Ihrem Alphabet unter 22 Buchstaben die sieben Doppelbuchstaben haben, nämlich Beth, Gimmel, Daleth, Kaph, Peh, Resh und Taw (doppelt deshalb, da sie entweder weich oder hart ausgesprochen werden).
Im Koran, ebenso wie in den anderen abrahamitischen Büchern (Bibel, Talmud) ist die Rede von sieben Himmeln:

Sure 13, Vers 2: "Allah ist’s, der die sieben Himmel erhöht hat ohne Säulen, die ihr seht, alsdann setzte Er sich auf den Thron und zwang zum Frohndienst Sonne und Mond."

Märchen

Aber auch in vielen Märchen findet sich die Sieben als magische Zahl, manchmal auch als Zahl des Glücks oder Unglücks. Schneewittchen und die sieben Zwerge. Sieben auf einen Streich. Max und Moritz erledigen sieben Streiche. Oder die "sieben Sachen" packen, wie im Gedicht von Samuel Marschak:

"Zur Gepäckabnahme
brachte eine Dame:
Ein Bild, einen Koffer,
ein Korb und ein Sofa,
ein Tasche kariert und bunt,
eine Schachtel lackiert und rund
und einen ganz, ganz kleinen Hund."

 

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