Die Begegnung mit der Göttin

von S. Levent Oezkan

Es kann sein, dass dem Helden auf seinem Weg eine machtvolle weibliche Person begegnet. Ob finster oder licht: sie ist jemand, mit der er sich verbündet. Sie kann ihm als mystische oder übernatürliche Göttin erscheinen. Aber es kann auch eine normale Frau sein, die den Helden auf seiner Reise unterstützt.

Grundsätzlich repräsentiert die Göttin die weibliche Seite des Helden - um es in Worten C. G. Jungs zu sagen: sie ist seine Anima. Wenn er sich mit ihr vereint, wird er ganz sein. Wer diese Verbindung eingeht wird die Wahrheit bedingungsloser, perfekter Liebe erfahren. Das Selbe gilt für eine Heldin, die sich mit ihrem Animus, ihrer göttlich-männlichen Seite verbindet. In dieser Verbindung nun, gewinnt der Held oder die Heldin größere Kraft.

Auf das Leben eines Menschen angewandt, würde sich einer mit "der Göttin" verbinden, wenn er sich um Mutter Erde kümmert, sich darum sorgt, dass es unserem Planeten besser geht.

Die Mutterfigur in der Heldenreise steht für das Schöpferische im Menschen. Es ist ein Symbol für Geburt, Nahrung und Fürsorge. Natürlich steht im Christentum dafür die Mutter Maria, so wie vor ihr die Göttin Isis der alt-ägyptischen Religion.

 

Der Weg der Einweihung

Johan von Kirschner

In den Großen Mysterien des Altertums wurden die Initianden in die Geheimnisse von Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt eingeweiht. Die Teilnehmer erfuhren dabei eine tiefgreifende Transformation. Sie starben in der Rolle ihres alten Lebens und wurden in ein neues Leben wiedergeboren. Aus dem Teilnehmer an den Mysterien wurde jemand, der vom Tode gekostet, die Angst davor für immer verloren hatte.

Unter Androhung der Todesstrafe waren die Eingeweihten dazu verpflichtet, über das darin erfahrene Wissen zu schweigen. So blieben die religiösen Lehren und Riten der Mysterien, Außenstehenden für immer unbekannt.

Dieses Buch lüftet die Schleier der alten Mysterientempel Ägyptens und Griechenlands, und gibt dem Leser die Chance selbst den Weg der Eingeweihten zu gehen. Es wird außerdem gezeigt, wie die alten Mysterienkulte vor 2.000 Jahren das junge Christentum beeinflusst haben könnten. Ist das Osterfest vielleicht die Fortsetzung dieser uralten Einweihungs-Riten?

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