Freiheit zum Leben

von S. Levent Oezkan

Der Held hat nun die inneren und äußeren Dämonen gebändigt und kann damit frei über sein Leben entscheiden. Aus ihm wurde ein weiser Mensch, der vielleicht die Rolle eines Herrschers, eines Lehrers oder eines Mentors übernimmt. Nie aber bleibt der Wunsch aus, wieder aufzubrechen.

Was hier mit Freiheit gemeint ist, ist das Loslösen aus Ängsten und negativen Emotionen. Es ist die Erlangung einer absoluten Gewissheit, wogegen jeder Wunsch zu hoffen, keinen Sinn hat. So kann der Held einfach im gegenwärtigen Augenblick verweilen, ohne etwas Vergangenes zu bereuen oder sich vor der Zukunft zu fürchten.

Es wäre jedoch ein Irrtum zu glauben, dass das Leben des Helden nun einfacher ist. Die Heldenreise hat ihn völlig verändert und er passt einfach nicht mehr in die alte Welt. Auch jemand der in seinem Leben eine 180°-Wendung vollzog, wird sich schwer tun, weiterhin in all seinen alten Freunden jene Menschen sehen, mit denen er seine Freizeit auch in Zukunft verbringen möchte. Eher erscheinen sie ihm, so hart es auch klingen mag, als bedauerungswürdig.

So liegt nahe, dass er schon bald wieder zu neuen Abenteuern aufbrechen will und immer weitere Erkenntnisse über das Sein und die Welt zu gewinnen. Auch die "Nachfahren der Drachenbrut", lauern bereits hinter der Schwelle.

Kommentare

Kann es sein, dass die Heldin, die von ihrer Heldenreise zurückgekehrt ist, ihre Wendung erfolgreich hinter sich hat, sich nicht mehr wohl fühlt in dieser alten Welt und bei ihren alten Freunden, die nun Mitgefühl hat mit den "armen Alten", nun zu neuen Abenteuern aufbrechen will, um die alte Welt ganz neu zu machen und damit dann auch die Alten neu werden können, wenn das Böse ausgerottet ist: Das Böse auf der Welt und das Böse in jedem Menschen. Wenn es jedem offenbar wird (durch die neue Reise der Heldin und ihr eingeweihtes offenbartes Wissen) kann sich jeder entscheiden, ob er/sie in die neue gute Welt eintreten will (weil sie ja gereinigt wurde) und in der Einigkeit mit GOTT leben möchte.

 

Der Weg der Einweihung

Johan von Kirschner

In den Großen Mysterien des Altertums wurden die Initianden in die Geheimnisse von Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt eingeweiht. Die Teilnehmer erfuhren dabei eine tiefgreifende Transformation. Sie starben in der Rolle ihres alten Lebens und wurden in ein neues Leben wiedergeboren. Aus dem Teilnehmer an den Mysterien wurde jemand, der vom Tode gekostet, die Angst davor für immer verloren hatte.

Unter Androhung der Todesstrafe waren die Eingeweihten dazu verpflichtet, über das darin erfahrene Wissen zu schweigen. So blieben die religiösen Lehren und Riten der Mysterien, Außenstehenden für immer unbekannt.

Dieses Buch lüftet die Schleier der alten Mysterientempel Ägyptens und Griechenlands, und gibt dem Leser die Chance selbst den Weg der Eingeweihten zu gehen. Es wird außerdem gezeigt, wie die alten Mysterienkulte vor 2.000 Jahren das junge Christentum beeinflusst haben könnten. Ist das Osterfest vielleicht die Fortsetzung dieser uralten Einweihungs-Riten?

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