Sich dem Ruf verweigern

von S. Levent Oezkan

Der Held hat den Ruf ins Abenteuer vernommen. Nichts ist mehr wie es war. Doch er hadert mit sich und bliebe am liebsten in seiner alten Welt, so wie er sie kennt. Hier fühlt er sich doch sicher, die Dinge sind ihm vertraut. Was, ihm würde etwas passieren, und brächte ihn in Gefahr?

Wer den Ruf vernommen hat, erkennt vielleicht nicht die Wichtigkeit dessen was geschah oder ist einfach zu sehr vereinahmt von seinem gegenwärtigen, durchschnittlichen Leben. Oder einer hat Familie und kann seine Lieben doch nicht im Stich lassen.

Des Helden Verlangen nach Veränderung aber ist voll da oder er merkt, dass er so wie bisher, nicht mehr weitermachen kann. Den Helden drängst hinaus aus seinem Alltag. Drum ist der vernommene Ruf so frustrierend. Seine gegenwärtige Situation erscheint ihm manchmal lächerlich, was auch für die Leute gilt mit denen er zu tun hat. Es kommt darum zu Spannungen mit seinen Freunden, seinem Lebenspartner oder mit seiner Familie. Sich Veränderung im Leben zu wünschen ist aber nur all zu menschlich. Jeder kann so einen Wunsch nachvollziehen. Wenn der Ruf tatsächlich so aufrüttend war, wenn er tatsächlich so viel in jemandem bewirkte, befand er oder sie sich vielleicht bereits in einem recht zerbrechlichen Gemütstzustand.

Vielleicht hat sich auch eine Tragödie ereignet im Leben des Helden und er verweigert sich dem so ungern vernommenen Ruf zu folgen. Vielleicht empfindet er das Geschehene nur als große Ungerechtigkeit. Um jeden Preis will er dann verhindern etwas zu verändern und sucht nach Ausflüchten oder probiert etwas auszuhandeln, dass seinem gewohnten Leben besser entspricht.

Doch es führt kein Weg daran vorbei: er muss dem Ruf folgen und sein Leben verändern.

 

Der Weg der Einweihung

Johan von Kirschner

In den Großen Mysterien des Altertums wurden die Initianden in die Geheimnisse von Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt eingeweiht. Die Teilnehmer erfuhren dabei eine tiefgreifende Transformation. Sie starben in der Rolle ihres alten Lebens und wurden in ein neues Leben wiedergeboren. Aus dem Teilnehmer an den Mysterien wurde jemand, der vom Tode gekostet, die Angst davor für immer verloren hatte.

Unter Androhung der Todesstrafe waren die Eingeweihten dazu verpflichtet, über das darin erfahrene Wissen zu schweigen. So blieben die religiösen Lehren und Riten der Mysterien, Außenstehenden für immer unbekannt.

Dieses Buch lüftet die Schleier der alten Mysterientempel Ägyptens und Griechenlands, und gibt dem Leser die Chance selbst den Weg der Eingeweihten zu gehen. Es wird außerdem gezeigt, wie die alten Mysterienkulte vor 2.000 Jahren das junge Christentum beeinflusst haben könnten. Ist das Osterfest vielleicht die Fortsetzung dieser uralten Einweihungs-Riten?

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