Hermetik des Wassers

von S. Levent Oezkan

Mercurius: Dem wässrigen Prinzip am ähnlichsten.

Wasser sucht sich immer den kürzesten Weg, doch sich ausbreitend, steigt es niemals auf. Es führt immer in seinem Aggregat, dem flüssigen, nach unten. Und in dieser Form gleicht es sich allen Bewegungen an - heftigen, wie lauen Wellenbewegungen an der Oberfläche - zwischen seinem Aggregat und dem des Luftartigen, des zum Geistigen hinstrebenden.

Sichtbar ist das Wasser nur in seiner flüssigen Form, entweder in einem Fluss, in einem See oder in einem Meer. Als Regentröpfchen im Himmel schwebend, ist es gleichzeitig verbunden mit der Erde und verbunden mit der Luft des Himmels. So steht Wasser zwischen beiden Sphären im Austausch: verdunstet, steigt auf und fällt als Regen hinab.

Kommentare

Ihr Kommentar: 

Wasser gilt in vielen Kulturen als Symbol für den Spiegel der Seele, genauso wie wir fünf Energiekörper haben, besitzt dieses Element fünf Eigenschaften (physikalische, chemische, elektrische und die optische Wechselwirkung) und weist über 70 (vielleicht genau 72) Anomalien gegenüber jeder anderen Flüssigkeit auf.

Die Atom-Struktur des Wassers symbolisiert die Trinität.
Wasser ist leicht in Schwingung zu versetzen - hohe Resonanzfähigkeit.
Die Moleküle bilden Wasserstoffbrücken, genauso, wie es ein Bedürfnis unserer Seele ist uns mit anderen zu verbinden und Brücken zu schlagen.
Obwohl Wasser sich jeder Form anpasst, hat es eine höhere Elastizität als andere Flüssigkeiten, d. h. die Seele orientiert sich zwar am Umfeld, aber hat auch ihre innere Führung. Seelen können anscheinend auch "gefrieren", aber genauso wie sich unter einem gefrorenen See weiterhin Leben (bei +4° C) regt, ist es auch nur schwer möglich eine Seele völlig zu "durchfrieren" - dafür ist ihre Schutzschicht, im wahrsten Sinn des Wortes, zu dicht.

Man könnte noch viele weitere treffende Verbindungen aufzählen, aber spannender ist es, sie selbst zu erforschen.