Davidstern

Vom Sechstagewerk zur Blume des Lebens

von S. Levent Oezkan

Lebensblume - ewigeweisheit.de

Aus dem Buch Genesis entnehmen wir, dass die Welt in sieben Tagen entstand. Es waren jedoch sechs Tage der Schöpfung und ein Tag, an dem Gott sein Werk für gut befand und darauf ruhte. Für diesen Zyklus, der mit dem achten Tag von Neuem beginnt, doch auf höherer Ebene, steht als Symbol zuerst der Kreis mit seinem Zentrum .

Und es sind 360 Grade, durch die man den Bogen des Kreises durchläuft. Wenn es darin, laut Bibel, sechs Schöpfungintervalle gab, bezeichnet das im Kreis dann sechs mal 60 Grad, sowie einen zentralen Punkt der Ruhe – woraus sich eine aktive Sechsheit des Kreislaufs und eine passive Siebenheit des Zentrierung ergibt: Einer erschafft im Außen und zieht sich hernach in sich zurück, in sich Ruhe findend.

In der Wahrheit des Sechstagewerks, sind sich die drei westlichen Glaubensrichtungen Judentum, Christentum und Islam einig, auch wenn sie den siebten Tag der Ruhe an je einem anderem Wochentag (jüdischer Samstag, christlicher Sonntag, islamischer Freitag) feiern (sollen).

Jene Siebenheit im Zentrum dessen, was den Kreislauf des Lebens versinnbildlicht, darüber lesen wir in der Bibel von einem himmlische Thron. Von da aus betrachtete Gott ruhend seine Schöpfung:

Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, darum dass er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken, die Gott schuf und machte.

- Genesis 2:3

Blume des Lebens – ewigeweisheit.de

Die Blume der Schöpfung: Ein beliebtes Symbol für die in den ersten Kapiteln des biblischen Buches Genesis beschriebene Schöpfung der Welt, wo sechs äußere Kreise für das Sechstagewerk Gottes stehen, während der innere Kreis den siebten Tag darstellt, an dem Gott ruhte und »sah, dass es gut war«.

Was also geschaffen wurde und in Ruhe, in der Stille betrachtet werden kann, dass ist also die Sechsheit: Die Numerologie der manifestierten Welt, zum Sein geformte Materie und Energie.

Blume der Schöpfung

Nicht aber nur im Westen wird auf eine Sechsgliedrigkeit der Weltenschöpfung hingewiesen. Auch im chinesischen »Buch der Wandlungen«, dem I-Ging, begegnet man einer Sechsheit. 64 verschiedene Hexagramme (zum Beispiel ䷀ für den schöpferischen Himmel oder ䷁ für die empfängliche Erde) beschreiben darin den Kreislauf von Werden, Sein, Vergehen und Nichtsein.

Ein anderes Hexagramm gibt es im Judentum, dass daraus als »Davidstern« oder auch »Siegel Salomons« bekannt ist. Doch dieser Sechsstern taucht als Symbol ebenso im Christentum und im Islam auf. Man findet diesen Sechsstern außerdem in der Symbolik der Hermetik und esoterischen Astrologie.

Diese Figur aber ergibt sich auch aus dem Kreis, wenn man ihm sechs weitere Kreise geometrisch angepasst hinzufügt. Dann lässt sich damit ein perfektes Hexagramm, innerhalb des Kreises abbilden. Die Figur, die dabei quasi als Vorlage dient, ist aber an sich schon in ihrer Erscheinung vollkommen, weshalb man sie auch als die »Blume der Schöpfung« bezeichnet. In unserer Betrachtung sind es sieben Kreise, die dieses typische Symbol hervorbringen, dass manchmal auch als »Saat des Lebens« bezeichnet wird.

Aus diesem Urmuster der siebenfachen Blume der Schöpfung, lassen sich von den äußeren Schnittlinien ausgehend, nun weitere gleichgroße Kreise ziehen, aus denen sich ein Symbol ergibt, dem man eigentlich in der Kunst aller Traditionen der Welt begegnet. In jüngerer Zeit ging daraus auch der Begriff der »Blume des Lebens« hervor. Sie enthält noch weitere Kreisbogenelemente, die sich unbegrenzt nach außen hin erweitern lassen.

Blume des Lebens – ewigeweisheit.de

Eine Blume des Lebens aus 13 Kreisen. Den innersten dieser Kreise, nennt man, wegen seiner deutlich floralen Struktur, auch die »Saat des Lebens«.

Gängigste Variante ist die Lebensblume mit 19 Kreisen (Titelbild), eingefasst in einen großen Kreis. Dieses Symbol findet sich überall auf der Welt, in allen Kulturen (China, Indien, Ägypten, Griechenland und so weiter).

Manche sehen in dieser Form der Blume des Lebens eine der wichtigsten geometrischen Strukturen, die sowohl auf den Geist, doch angeblich auch ordnende und damit heilende Wirkung ausübt, auf die ätherische Grundstruktur, die den physisch-zellulären Körper des Menschen mit Energie versorgt.

Symbol der Manifestationen in der materiellen Welt

Die Variante der Blume des Lebens mit 19 Kreisen, gilt als wunderbare Wiedergabe dessen, was man als Grundgerüst aller physischen Realität bezeichnen könnte. Als solch feinstofflich gerasterte Architektur, sehen in ihr manche den geistigen Prototyp überhaupt allen Seins.

Auf Grund des engen Bezugs und der darin ja so vielfältig enthaltenen Formen von Kreis und Sechsheit, ist die sogenannte Blume des Lebens, durchaus ein Sinnbild sowohl für Raum, Zeit und Substanz.

Blume des Lebens – ewigeweisheit.de

Ein angedeuteter Raumwürfel, der sich perfekt in die Struktur der Lebensblume einpasst.

Ihr Aspekt der Räumlichkeit lässt sich zum Beispiel illustrieren, wenn man im Zentrum des Bildes zwölf Linien so zieht, dass daraus zuerst sechs gleichseitige Dreiecke entstehen, von denen je eine Ecke das Zentrum der Blume des Lebens berühren (siehe Abbildung). Zum Zwecke der besserer Veranschaulichen dieser Räumlichkeit, lassen sich drei dieser Linien dann punktiert abbilden, um dem Betrachter den Eindruck einer Würfelform zu suggerieren, was die in der Lebensblume enthaltene Dimension des Raumes sichtbar machen soll.

Der Würfel mit seinen sechs Oberflächen aber ist, wie ja auch das Hexagramm oder die innersten sechs »Blätter« der Lebensblume, ein Hinweis auf die eigentlich kristalline Struktur, auf der unsere materielle Welt basiert. Es lässt sich aus dieser Form nämlich eine der perfektesten Strukturen auf unserem Planeten ableiten: Das Kristall des Diamants – der härtesten Substanz überhaupt. Andererseits bricht sich im geschliffenen Diamanten (»Brillant«) das Licht in die sechs Farben des Regenbogens: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett.

Ein Diamant aber besteht aus reinem Kohlenstoff, der im Periodensystem der Chemischen Elemente, wiederum die Ordnungszahl Sechs hat (besteht er in seiner stabilen Modifikation doch aus sechs Protonen, sechs Neutronen und sechs Elektronen).

Kohlenstoff bildet die chemische Grundlage für alles biologische Leben auf unserem Planeten, sei es als Kohlenhydrate (zum Beispiel im Glukose-Stoffwechsel, in der Stärke der Nahrung oder als Zellulose des Holzes), wie auch in Proteinen (Eiweißstoffe aus denen sich die Körperzellen von Mensch und Tier zusammensetzen).

Die Zahl Sechs in den Zyklen von Mikrokosmos und Makrokosmos

Rohdiamant – ewigeweisheit.de

Ein ungeschliffener Diamant mit typischer Oktaeder-Form (Fundort: Südafrika; Foto: Robert M. Lavinsky; Quelle: Wikimedia; Lizenz CC BY-SA 3.0)

In der sogenannten »Chaldäischen Reihe« der sieben klassischen Himmelskörper – Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus, Merkur und Mond – entspricht der Sonne die Zahl Sechs, was ja in Hinsicht auf den solaren Zyklus in unserem Sonnensystem, mit dem zuvor Gesagten, durchaus interessant erscheinen dürfte. Denn die Sonne, als unser Zentralgestirn, lässt sich durchaus als Urbild erkennen dessen, was wir zu Anfangs als den sechstägigen Schöpfungskreislauf formulierten. Daher findet man in der esoterischen Astronomie der alten Weisen Chaldäas, auch einen Sechs-Stern (Davidstern), in dessen Zentrum sich das astrologische Symbol der Sonne befindet, worum die Symbole für den Merkur, für Venus, Erde, Mars, Jupiter und Saturn angeordnet sind.

Das also das, was man als »zyklische Zeit« bezeichnen könnte, einen direkten Bezug zur Struktur dieser Blume des Lebens hat, könnte mit dem hier Gesagten weiterer Erklärungen entbehren, zumal ja auch die Sekunden und Minuten, wiederum als Vielfache der Zahl Sechs existieren, ebenso wie die 12 Stunden des Tages und die 12 Stunden der Nacht. Auch die Tage des Jahres, stehen ihrem Ursprung nach in Zusammenhang mit dem Teiler Sechs (60 x 6 = 360), denen jedoch noch fünf heilige Tage hinzugefügt wurden. Das man aber etwa in der Buchhaltung immer als Jahresteiler 360 verwendet, scheint hinzudeuten auf diese eigentliche, auf die materielle Welt bezogene Eigenschaft der hier beschriebenen Sechsheit der messbaren Zeit.

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Der Gott Saturn: Himmelsregent im Goldenen Zeitalter

Der Gott Saturn: Himmelsregent im Goldenen Zeitalter

Saturn-Hexagon - ewigeweisheit.de

Anscheinend gibt es einen tieferen Zusammenhang zwischen dem was man das Goldene Zeitalter nennt und dem Planeten Saturn. Wer nach etwaigen Gründe dafür sucht sollte aber in sehr viel älterer Zeit forschen und dürfte erstaunt sein, welch Vielzahl interessanter Assoziationen ihm begegnen, in seiner Recherche nach den symbolischen und mythologischen Bezügen dieses uralten Planetengottes Saturn.

So eine Recherche ließe sich aus verschiedenen Richtungen starten. Es ist kein Zufall, das man am Besten beim ersten Monat des Jahres anfängt: dem Januar – lateinisch »Ianuarius«. Sein Name leitet sich ab vom lateinischen Wort für das Tor »Ianua«. Denn auch der Januar ist ja ein Eingang in ein neues Jahr. Da eröffnet sich einem der Weg für einen neuen Anfang.

Was hat der Januar mit dem Gott Saturn gemeinsam?

Nun, zunächst einmal gibt es eine Verwandtschaft zum göttlichen Sohn des Saturn: Dem Gott »Janus« der römischen Mythologie. Sein Name ist etymologisch verwandt mit dem Monatsnamen Januar, steht er doch, wie auch der Monat, als gottgleicher Herrscher für alle Anfänge und Übergänge. Sein Symbol sind zwei Häupter die in zwei Richtungen blicken: In die Vergangenheit und in die Zukunft, eben dass, was mit dem Neujahr auch die Menschen tun: sie erinnern sich daran was sie im vergangenen Jahr ernteten, was sie davon im Feld der Vergangenheit zurückließen und was sie davon mitnehmen ins neue Jahr, als Aussaat eines Ansinnens kommender Vorhaben. 

Das Janushaupt - ewigeweisheit.de

Das Janus-Haupt: Symbol für etwas, dass sich von zwei entgegengesetzten Seiten zeigt. Janus galt den alten Römern als Sohn des Gottes Saturn.

In Alter Zeit stand der Gott Saturn, für diese heilige Aussaat der besten Samenkörnern des Vorjahres. Und auch den makrokosmischen Saturn scheinen Ringe zum umkreisen, die sich, von der Erde mit dem Teleskop betrachtet, aus Körnern zusammensetzen. Im alten Rom oder Griechenland konnte das wegen der entsprechenden Geräte unmöglich beobachtet werden. Wie aber kam man zu dieser Assoziation?

Das Janus-Haupt

Jener römische Gott Janus ist, wie bereits angedeutet, ein Symbol für die beiden Seiten einer Wahrheit – was gerne mit einer Münze verglichen wird. Janus aber galt auch als Gott des Ursprungs, Gott von Anfang und Ende, Gott der Türen und Tore. In Janus sah man den Vater aller Dinge.

Den Rittern des katholischen Templerordens galt das sogenannte »Janus-Haupt« (siehe Abb.) als heiliges Symbol, da es eben genau für diese beiden Seiten steht, die anscheinend jeder Existenz in unserer Welt anhaftet. Für sie blickte das Doppelhaupt des Janus nicht allein in die Vergangenheit und in die Zukunft, sondern war eine Art Pforte in die Unterwelt, sowie ein Symbol für etwas, das aus der Unterwelt wieder ins Diesseits führt.

Planet Saturn - ewigeweisheit.de

Der Planet Saturn: Kosmischer Repräsentant eines uralten Gottes (Foto der NASA-Sonde Cassini aus dem Schatten das Saturn).

Ein bedeutendes Symbol dieser Doppelnatur vom Anfang und Ende aller Dinge, ist der »Ziegenfisch«. Er repräsentiert in der Astrologie das Sternbild »Steinbock«: Ein Mischwesen, dass »aus dem Meer« aufsteigt und mit seinen Hörnern die mythischen Tore eines neuen Anfangs aufstößt. Planetarischer Regent des Sternzeichens Steinbock ist wieder Saturn. Saturn zu Ehren feierte man im alten Italien, um die Wintersonnenwende, die Saturnalien. Sie begannen mit dem Eintreten der Sonne ins Sternbild Steinbock (über das Saturn ja regiert) und dauerten bis kurz vor Neujahr.

Nicht nur mythologisch scheint dieser Planet eine ganz herausragende Bedeutung zu haben. Saturn war der Himmelsherrscher über das »Goldene Zeitalter« (lat. Saturnia Regna) und sein Sohn Janus regierte da als König der Welt. Die planetarische Epoche des Goldenen Zeitalters auf Erden wiederholt sich, gemäß der Theorie des Platonischen Jahres, etwa alle 26000 Jahre. Demzufolge müsste vor ungefähr 23800 Jahren ein solches »Goldenes Menschheitsgeschlecht«, eine paradiesische Umwelt genossen haben, wo Frieden herrschte in einem »Land in dem Milch und Honig fließt«. Laut dieser Theorie aber bewegt sich die Menschheit hin in ein neues Goldenes Zeitalter, dass gemäß dem Platonischen Jahr, in etwa 2200 Jahren beginnt, wenn ab dann, über eine Dauer von zwei Jahrtausenden, zu Frühlingsanfang im Osten kurz vor Sonnenaufgang, das Sternbild Steinbock aufsteigt.

Das Hexagon am saturnischen Nordpol

Schaut man in die Korrespondenz-Tabellen der alten Alchemisten ist die hermetische Entsprechung zum Gold die Zahl Sechs. Wenn wir nun sagten dass Saturn der himmlische Regent des Goldenen Zeitalters war, dürfte es verblüffen, dass sich am Nordpol des Planeten ein gigantisches Sechs-Eck (Hexagon) dreht (Durchmesser von etwa 29000 km). Ein gigantischer Sturm hinterlässt dort dieses Muster (siehe Abb. unten, sowie Titelfoto zu diesem Artikel).

Das Saturn-Hexagramm - ewigeweisheit.de

Das Saturn-Hexagon am Nordpol des Planeten (oben und unten). Naheliegend ist, seiner Form gemäß, die Figur des Hexagons mit dem berühmten Hexagramm zu assoziieren (siehe unten), dass ja sowohl in den Religionen in West und Ost als Symbol von Bedeutung ist.

Dieses Hexagon am Saturn-Nordpol wurde erstmals 1981 entdeckt, als die amerikanische Raumsonde Voyager den Planeten passierte. Das es sich aber nicht um eine temporäre, sondern wie es scheint um eine permanente Wolkenformation handelt (in etwa zu vergleichen mit dem berühmten Jupiterwirbel), bestätigen Aufnahmen der Cassini-Mission (NASA und ESA), die bis vergangenes Jahr weitere solcher Aufnahmen vom Saturn lieferte.

Samstag – Schabbat – Saturn

Eine weitere hermetische Korrespondenz gibt es auch zwischen Saturn und dem Wochentag Samstag. Das deutet sich bereits im englischen Name für den Samstag an: Satur-Day – Tag des Saturn. Und genau diesen Tag nennt man auf hebräisch Schabbat, den Tag des Schabbatai (hebr. שבתי), dem hebräische Namen für den Saturn.

Der Samstag, den die Juden Schabbat nennen, ist ihr heiliger Tag (so wie den Christen der Sonntag und den Muslimen der Freitag). Bekanntestes Symbol des Judentums ist der »Davidstern« (auch: »Siegel Salomos«), den aber die Alchemisten als »Symbol des Saturn« bezeichnen. Das Saturn-Hexagon und sein entsprechendes Zeichen, bei uns auf der Erde das Hexagramm, waren wie es scheint, den Menschen schon seit Jahrtausenden bekannt, ohne dass sie auch nur die leiseste Ahnung von dieser Formation auf dem Saturn-Nordpol hatten.

Fest steht, dass wir auch mit den Bildaufnahmen von Voyager und Cassini, nur eine Momentaufnahme haben, die keineswegs beweist, dass auch schon im Altertum am Nordpol des Saturn ein Sturm wütete, der so ein Hexagon bildet. Angenommen aber man fände einen eindeutigen, planetarisch-meteorologischen Beweis dafür, dass dieses Hexagon dort auch schon vor 6000 Jahren war, bleibt dennoch die Frage offen, wie die damaligen Erdenbewohner von diesem, oben geschilderten symbolischen Zusammenhang ahnen konnten?


 

Die Heiligen Symbole

Die Heiligen Symbole

Das Wort Symbol stammt aus dem Griechischen, und bildet sich aus den Silben "Syn" (συν) - "zusammen" - und - "Boli" (βολή) - "Wurf", was damit soviel bedeutet wie "Zusammenwurf".

Ein Symbol ist also das Gegenteil des Diabolischen (Dia-bolos = Zerwürfnis), da es ein sinnlich leicht wahrnehmbares Zeichen darstellt, das auf eine übersinnliche Wirklichkeit verweist. Solche eine Wirklichkeit muss weder durch eine rationale Deutung begrifflich eingegrenzt werden, noch intellektuell beschrieben werden, da es durch seine einfache Form bereits die Wahrheit die es auszudrücken sucht, beinhaltet - man denke etwa an das chinesische "Ren", 人, das für "Mensch" steht.

Das Hexagramm

König Salomon benutzte dieses Symbol um über seine 72 Genien zu bestimmen. Sein Vater, König David, nannte es den »Sechzackigen Stern«, das Hexagramm.

Im Hinduismus ist es ein Zeichen für Vishnu und ist ebenso bekannt als das Sri Yantra. Für die Hindus ist es außerdem ein Symbol für die Siebenfältigkeit des Menschen, da es unsichtbar in seiner Mitte die atmische Monade verbirgt, umgeben von Buddhi, Manas, Kama, Prana, Linga Sharira und Sthula Sharira.

Es ist ein Symbol für eine Vereinigung von Geist und Materie im manifestierten Universum. Das obere Dreieck steht alchemistisch für das Element Feuer, das nach unten weisende Dreieck für Wasser – beide vereinigt sind auch ein Symbol für den »Stein der Weisen«. Alle Gegensätze die für die Existenz des manifesten Universums benötigt werden, werden damit repräsentiert.

Das Hexagram - Rodurago Network