West-östliche Weisheit und Psychologie

Über die immerwährende Weisheit hinter allen spirituellen Traditionen

Die Philosophia Perennis oder Ewige Weisheit, beschäftigt sich mit den Geheimnissen hinter allen spirituellen Wegen der Welt.

Die Ewige Weisheit fasst in sich das Wesen aller der Religionen, Mythen und spirituellen Traditionen zusammen.

Sie beschreibt die unveränderlichen und universal gültigen Wahrheiten über das Göttliche, den Menschen und die Natur.

Altes Ägypten

Der große Thot, den die Griechen Hermes Trismegistos nannten, war ein legendärer Lehrer im Alten Ägypten. Seine Weisheitslehren reichen zurück bis ins sechste Jahrtausend vor Chr. Er gilt als letzter Eingeweihter der atlantischen Urtradition. 

Er war es auch, der im alten Ägypten die Einweihungszeremonien einführte. Dafür verwandten seine Priester geheimnisvolle Bilder und Hieroglyphen, in denen verborgene Wahrheiten versteckt lagen. Sie waren zusammengefasst unter dem Namen der Mysterien, deren Weihen einst in Memphis, in den Tempeln der Isis durchgeführt wurden.

Kabbala

Die mystische Tradition im Judentum ist geläufig unter dem Namen "Kabbala". Über viele Jahrhunderte hinweg, wurde diese Geheimwissenschaft nur mündlich überliefert. Ihr Wurzeln aber finden sich im Tanach: der heiligen Schrift des Judentums.

In der Kabbala geht es um die Suche des Menschen nach innerer Gotterfahrung. Verschiedene kabbalistische Lehren erzählen über das Wesen Gottes, die Hierarchien der Engel und der geistigen Welt. In ihrem Kern ähneln sich diese Lehren zwar, doch es gibt, streng genommen, eigentlich keine allgemein gültige kabbalistische Lehre.

Zu den bedeutendsten Schriftwerken der Kabbala, zählen das Sefer Yetzirah, Sefer Ha Bahir und der sogenannte Sohar - das Buch des Glanzes.

Numerologie und Zahlenmystik

Die Zahlen haben besondere Bedeutungen. Jeder Ziffer entspricht ein besonderes zahlenmystisches Sinnbild. Diese Charakteristik verwendet die Numerologie, um aus Geburtsdaten und Namen, esoterische Aspekte zu veranschaulichen und ihrem geheimen Wesen nach zu deuten.

Tarot

Das Tarot ist eine Sammlung von 78 Bildgeheimnissen. Sie werden eingeteilt in die 22 Großen Arkana und in die 56 Kleinen Arkana, die sich aus 10 Zahlenbildern und vier Hofkartenbilden, die sich jeweils in vier Farben ordnen: Stäben, Münzen, Kelchen und Schwertern. Arkana steht für das lateinische Wort für die Geheimnisse.

Die Bilder des Tarot enthalten besondere Symbole und Allegorien auf Mensch, Leben und Psyche. Vor allem wurde das Tarot bekannt als Wahrsage-Instrument und ist auch eines der wichtigsten Instrumente zu Selbst-Einweihung.

Hermetik und Alchemie

Hermetik bezeichnet die Strömungen, die in unmittelbarer Tradition des Eingeweihten Hermes Trismegistos stehen. Diese heiligen Lehren stammen aus der Antike und beschäftigen sich mit der sogenannten "Hermetischen Kunst", die ein Synonym ist für die Alchemie. Damit ist Hermetik eine okkult-esoterische Lehre, die dem Kenner hilft bei der Bereitung des Steins der Weisen.

Geheimgesellschaften

Geheimgesellschaften sind Vereinigungen, die ihre Mitglieder und ihre Ziele vor der Gesellschaft geheimhalten. Jede Geheimgesellschaft besitzt ihre charakteristischen Arkana (Geheimnisse), die Außenstehenden unbekannt sind und von Eingeweihten nicht bekannt gemacht werden dürfen.

Ihre Ziele aber sind meist esoterischer Art, die sich jedoch auch auf humanistische und gesellschaftliche Fragen richten.

Mysterienkult

 Die Mysterien waren im Altertum besondere Kulthandlungen, wo der Inhalt religiöser Lehren und Riten vor Außenstehenden geheim gehalten wurden. Meist geht es in den darin besprochenen Themen, um die Aufnahme in eine geheime Kultgemeinschaft. Es geht auch um besondere Initiationsriten.

Ein Mysterium ist generell aber auch etwas, über das man eigentlich nicht spricht und das der Allgemeinheit verschlossen ist. Wer über bestimmte Themen spricht, ruft vielleicht auch die damit in Verbindung stehenden Wesenheiten auf den Plan, von denen es auch, dem Menschen, weniger zuträgliche gibt. Oder: er gilt als schlicht unglaubwürdig, da es in den Mysterien vor allem um Erfahrungswissen geht. Über die Mysterien zu schreiben ist daher etwas anderes.

Mystik

Das Wort "Mystik" ist altgriechischen Ursprungs und meint etwas geheimnisvolles, das man zwar von jemandem gehört, jedoch nicht gesehen hat und darüber auch mit niemandem spricht. Kein Wunder, würde einer doch als verrückt geheißen werden, spräche er von seinen Erfahrung mit Gott oder einer höheren, absoluten Wirklichkeit, mit einem unerfahrenen, uneingeweihten Menschen.

Mystik meint an sich aber auch den Wunsch solche Erfahrungen zu machen. Daher ist die Mystik einer der Forschungsbereiche innerhalb der Religion und der Esoterik - in der westlichen, wie auch in der östlichen Tradition. Im Westen steht Mystik insbesondere für die esoterischen Strömungen von Judentum, Christentum und Islam - als Kabbala, Rosenkreuzertum und Sufismus, auch wenn die hier genannten Begriffe, für weit größere Geisteskonzepte stehen.

Gnosis

Im altgriechischen bezeichnet das Wort Gnosis besondere Erkenntnisse oder spezielles Wissen, dass sich mit verschiedenen religiösen Lehren und Gruppierungen beschäftigt. Insbesondere in der Zeit zwischen dem zweiten und dritten Jahrhundert nach Christus, entstand das, was man heute als Gnosis bezeichnet.

Die Gnosis spricht von einem allumfassenden Gott, der in einem selbstbezogenen Akt die Welt erschuf. Ihn nennen die Gnostiker den Demiurgen. Er ist der Schöpfergott, der das materielle All erschuf. Der Christus aber, ist in der Gnosis ein Kind der vollkommenen Gottheit, die über dem Demiurgen steht.

Sufismus

Im Sufismus laufen verschiedene Strömungen des mystischen Islam zusammen. Viele Sufis, besonders im Osten, sind Asketen, daher die Bezeichnung Fakir (arabisch) oder Derwisch (persisch): "armer Mensch". Durch ihre spirituelle Gesinnung nehmen sie an, dass alles Existierende gemeinsam eine große Einheit bildet, die unmittelbar in Gott (Allah) ihren Ursprung nahm.

Der innere Sinn ihrer Lehren ergibt sich teilweise aus den überlieferten Handlungsweisen des Propheten Mohammed (as), aus den Versen des Koran, dem Pentateuch, den Psalmen und den Evangelien. Die wahren Ursprünge des Sufitums, liegen wohl aber im alten Persien. So sind die Sufis auch die Bewahrer uralter Weisheiten der Heiligen und Propheten der Antike in Okzident und Orient.

Indische Weisheit

Die indischen Weisheitslehren gehören zu den ältesten philosophischen Traditionen der Welt. Ihr Ursprung gründet im alten Wissen der Veden - einer Sammlung geschichtlicher, naturwissenschaftlicher und religiöser Texte. Aus dieser uralten Tradition des Hinduismus, entwickelten sich später der Buddhismus und der Jainismus.

Wenn hier die Rede von indischer Philosophie ist, meint das insbesondere die Weisheiten des Vedanta - das wörtlich bedeutet "Ende des Veda". Zentrale Texte indischer Philosophie, sind die Upanischaden und die Bhagavad-Gita.

Buddhistische Lehren

Der Buddhismus beruft sich auf die Lehren des indischen Siddhartha Gautama Buddha - der neunten Inkarnation des Gottes Vishnu. Ihn bezeichnet man auch als den "Historischen Buddha". Das Wort "Buddha" bedeutet wörtlich "Erwachter" und ist ein Ehrentitel für einen Menschen, der die fundamentale und befreiende Einsicht vom Wesen des Selbst und der Welt hatte.

So wie auch in anderen spirituellen Traditionen, gibt es im Buddhismus verschiedene Schulen. Eine davon ist die traditionelle Schule des Zen.

Moderne Theosophie

Ziel der modernen Theosophie ist es, alles Wissen direkt auf das Göttliche zu beziehen und es auf diesem Weg, in intuitiver Schauung, unmittelbar zu erfahren. Seiner Bedeutung nach steht das Wort Theosophie für die "Göttliche Weisheit". Insbesondere in den Werken der Gründerin der Theosophischen Bewegung, Helena Petrovna Blavatsky (darunter: die "Entschleierte Isis" und die "Geheimlehre"), spiegeln sich die mystisch-religiösen und naturphilosophischen Vorstellungen der Theosophie. Blavatsky versuchte durch ihre Arbeit zu zeigen, dass alle Religionen einen gemeinsamen Kern haben, was ja auch der Ansatz der Philosophia Perennis (Ewige Weisheit) ist.

Schamanismus

Das Wort "Schamanismus" bezeichnet die traditionellen Religionen Zentralasiens. Man spricht hier auch häufig vom "klassischen Schamanismus", manchmal auch von "Animismus". Im weiteren Sinne aber, bezeichnet man auch alle religiösen Konzepte, alter, indigener Traditionen, als Schamanismus. So nennt man Schamanen auch jene Eingeweihten, die in Amerika, in Afrika, in Australien oder Europa als Heiler und spirituelle Oberhäupter agieren. 

Als wichtigstes Merkmal des Schamanismus, ist die Dreiheit von Himmel, Mensch und Erde, sowie der geheime, schamanische Ahnenkult.

Heidentum und Paganismus

Heute verwendet man die Bezeichnung "Heidentum" wertneutral. Ursprünglich wurde dieser Begriff von der Kirche als Abwertung verwendet. Denn alles was nicht zu den monotheistischen Religionen gehörte, nannte man Heidentum oder Paganismus.

Paganismus ist aber eine spirituelle Bewegung, in der Ökologie und Ganzheitlichkeit eine zentrale Rolle spielen. Es ist eine religiöse Lebensweise, die ihre Riten im Einklang mit der Natur zelebriert. Gewiss begegnen sich daher an vielen Stellen der Schamanismus und das Heidentum und sind nicht immer voneinander abzugrenzen.

Meditation und Gebet

Meditation ist das lateinische Wort für ein Nachsinnen in Stille. Diese in vielen Religionen und spirituellen Traditionen ausgeübte Praxis, hilft Geist und Sinne zu beruhigen. Verschiedene Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen helfen das Bewusstsein zu sammeln und auszurichten. Besonders im Hinduismus, Buddhismus und Daoismus ist die Praxis der Meditation von zentraler Bedeutung.

Auch das Gebet ist eine der Meditation verwandte Praxis, die jedoch das Ziel verfolgt, sich rituell an ein transzendentes Wesen zu richten.

Lebensthemen

Das Leben nimmt zwar seinen Lauf, doch es lässt sich immer verändern. Wer sich weiterentwickeln möchte, braucht jedoch Energie. Denn auf dem Weg zur Veränderung begegnen wir Ängsten und Zweifeln, müssen uns selbst hinweghelfen, über anscheinend unüberwindbare Widerstände. Manchmal denkt man als Mensch einfach zu kompliziert, findet nicht zur Einfachheit im Leben, die in ein glücklicheres und erfolgreicheres Leben führt.

Auf dieser Webseite entsteht eine Sammlung von Ansätzen, die einen bei folgenden Lebensthemen unterstützen sollen: Schöpferkraft, Visionen und Wünsche, Geld und Erfolg, Freundschaft, Liebe und Partnerschaft.

Berechnungen

Hier finden Sie einige Algorithmen, mit denen Sie numerologische, astrologische und andere Berechnungen vornehmen könne. Beliebteste Methoden sind der Chakra-Test und auch die Mond- und Tarot-Kalender.

Für alle Kabbala-Freunde, findet sich interaktives Wörterbuch mit kabbalistischen Begriffen.

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